Tübingen
: Falsch geparkte E-Scooter: Palmer kündigt Bußgeld an

OB Boris Palmer möchte weiter ein Bußgeld für falsch geparkte E-Scooter einführen. Ein komplettes Verbot hält er jedoch für einen Fehler.
Von
Tobias Hauser
Tübingen
  • Mitten im Weg auf der Fußgängerspur bei der Unterführung zur Tübinger Südstadt. Bild: Angelika Brieschke

    Mitten im Weg auf der Fußgängerspur bei der Unterführung zur Tübinger Südstadt. Bild: Angelika Brieschke

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  • Zwei Scooter in der Wöhrdstraße. Einer ordentlich geparkt, einer in den Dreck geschmissen. Bild: Hans-Jörg Schweizer

    Zwei Scooter in der Wöhrdstraße. Einer ordentlich geparkt, einer in den Dreck geschmissen. Bild: Hans-Jörg Schweizer

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  • Am Haagtorplatz stand dieser Scooter in der Gegend herum. Bild: Ulrich Metz

    Am Haagtorplatz stand dieser Scooter in der Gegend herum. Bild: Ulrich Metz

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  • Nicht zum ersten Mal an dieser Stelle. Bild: Angelika Brieschke

    Nicht zum ersten Mal an dieser Stelle. Bild: Angelika Brieschke

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  • Falsch geparkt in der Stauffenbergstraße. Leserbild: Elisabeth Tielsch

    Falsch geparkt in der Stauffenbergstraße. Leserbild: Elisabeth Tielsch

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  • In der Windfeldstraße lag schonmal ein Scooter auf dem Dach der Bushaltestelle. Bild: Angelika Brieschke

    In der Windfeldstraße lag schonmal ein Scooter auf dem Dach der Bushaltestelle. Bild: Angelika Brieschke

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  • Mitten auf dem Parkplatz haben die Scooter nichts zu suchen. Bild: Ulrich Metz

    Mitten auf dem Parkplatz haben die Scooter nichts zu suchen. Bild: Ulrich Metz

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Ein E-Scooter der an einem völlig ungeeigneten Platz abgestellt wurde.

Ulrich Metz

Die Diskussion um falsch geparkte E-Scooter in Tübingen ist keine neue. Bereits im Dezember vergangenen Jahres kündigte die Stadt Tübingen an, mit Abstellflächen, Verboten und Bußgeldern gegen die falsch geparkten Roller vorzugehen. Das hat Oberbürgermeister Boris Palmer nun auf Facebook erneut wiederholt. „Wir haben den Betreibern angekündigt, dass sie für falsch geparkte Roller als Fahrzeughalter bezahlen müssen. Das geben diese an die Kunden weiter“, schreibt Palmer.

Er hoffe, dass das eine erzieherische Wirkung habe: „Denn so idiotisch wie die oft abgestellt werden, überwiegt der Ärger den Nutzen.“ In den Kommentaren sprach er sich jedoch gegen ein komplettes Verbot der Scooter aus. Sei seien als Ergänzung für diejenigen praktisch, die kein Auto haben. Außerdem sei ein Verbot Sache des Bundes.

Bereits im September hatte die Stadtverwaltung angekündigt, in der Innenstadt Sperrzonen einrichten zu wollen, in denen keine Fahrzeuge abgestellt werden dürfen. Denkbar seien etwa die Mühl-, Friedrich- und die Karlstraße sowie die Eberhardsbrücke. In solchen Zonen soll es zum Ausgleich dann aber Abstellflächen geben, etwa so groß wie ein Autoparkplatz.

Das Bußgeld für einen falsch abgestellten Roller solle von 20 bis 70 Euro rangieren, hieß es damals.