Tübingen · Ernährung: Tübingen macht im Januar vegan

Schwäbisches Tagblatt
.Die Kampagne und gemeinnützige britische Organisation Veganuary motiviert Menschen weltweit, sich vegan zu ernähren. Jedes Jahr ruft sie den Januar als veganen Monat aus. Seit dem Start der Kampagne im Jahr 2014 haben mehr als 1,5 Millionen Menschen daran teilgenommen. Tübingen macht als erste Kommune Deutschlands im Januar 2022 bei der Kampagne mit. Es gibt einen eigenen Tübinger Zugang auf der Veganuary-Internetseite unter www.veganuary.com/tuebingen. Dort kann man sich anmelden und für den veganen Monat Januar als Teilnehmer registrieren.
„Wir möchten dazu motivieren, eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren und wollen sie mit Tipps und Informationen unterstützen“, so Karolina Glowacka von der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz in einer städtischen Pressemitteilung. Sie organisiert die Veranstaltungen, die die Stadt mit ihren Kooperationspartnern im Januar rund um das Thema vegane Ernährung anbietet.
Damit die Bürger im Januar sofort loslegen können, gibt es auf der städtischen Facebook-Seite ab 13. Dezember jeden Montag Tipps, wie man sich am besten vorbereiten kann und welche Lebensmittel in jede vegane Küche gehören. Außerdem wird darüber informiert, wie man sich ausgewogen ernährt. Dabei liegt der Schwerpunkt auch auf speziellen Themen wie Vitamin B12 und Proteinbedarf. Alle Informationen gibt es auch auf der städtischen Internetseite www.tuebingen-macht-blau.de/veganuary. Wer sich auf der Tübingen-Seite von Veganuary registriert, erhält bis Ende Februar täglich eine E-Mail mit Tipps und Rezeptvorschlägen. ST
Vorträge und Kochkurs
Am Dienstag, 11. Januar, gibt es einen Vortrag von Peta Deutschland zum Thema „Ernährung und der Einfluss auf die Umwelt“.
Am Samstag, 22. Januar, gibt es einen veganen Kochkurs. Die (Hobby-)Köchin Alisha Kurz und der Koch Thomas Buoso haben ein veganes Gericht kreiert, das sie zusammen mit den Teilnehmern kochen.
Am Dienstag, 25. Januar, gibt es einen weiteren Vortrag von Peta Deutschland zum Thema „Vegane Kinderernährung“. Beide Vorträge werden von Foodsharing umrahmt mit Tipps, wie man Lebensmittel retten kann.