Tübingen: Das Chaos im Nadelöhr (fast) ungeschnitten

Schwäbisches Tagblatt
.Tübingen. Die achtköpfige Besatzung bewältigte bei dem Rennen am Donnerstagnachmittag den 2,5 Kilometer langen Rundkurs um die Tübinger Neckarinsel am schnellsten. Sie setzte sich damit gegen 54 Konkurrenzmannschaften durch. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Sportwissenschaftler das Rennen für sich entschieden.
Tausende Schaulustige säumten das Neckarufer und verfolgten die Wasserschlachten der jungen Bootsfahrer. Vor allem am sogenannten Nadelöhr, der Engstelle zwischen Insel und Eberhardsbrücke, gab es die gewohnt spektakulären Szenen. Neben Massenkarambolagen und waghalsigen Fahrmanövern machten dort einige Besatzungsmitglieder Bekanntschaft mit dem heuer sehr kühlen Nass des Neckars.
Bejubelt wurden am Ende nicht nur die Sieger, sondern auch die Verlierer des Rennens: Die acht Männer der alten Straßburger Burschenschaft Arminia bugsierten ihren Holzkahn als letztes Team über die Ziellinie. Weil sie sich im Wasser unterkühlt hatten, mussten sie medizinisch versorgt werden.