Tübingen · Corona
: Krankenstand sorgt für Probleme: Einschränkungen beim Tübus möglich

Die Stadtwerke Tübingen haben wegen Omikron mit Personalausfällen zu kämpfen und müssen eventuell die Busverbindungen anpassen.
Von
ST
Tübingen

Busse auf der Neckarbrücke.

Philina Schütze

Trotz hoher Sicherheits- und Hygienestandards steigt in der aktuellen Omikron-Welle auch der Krankenstand beim Tübus-Fahrpersonal, das teilten die Stadtwerke am Dienstagvormittag mit. Als Reaktion müssten man nun möglicherweise kurzfristig das Fahrtenangebot auf wenigen Linien für eine begrenzte Zeit leicht einschränken. Für die Verbindungen zu den Kliniken soll es auch weiterhin ausreichend viele Fahrten geben. Allerdings hoffe man, dass sich die Lage nicht weiter verschlechtert und auf kurzzeitige Einschränkungen beim Angebot verzichtet werden kann.

Falls doch Eingriffe nötig werden, würden einzelne Fahrten etwa auf den Linien 5 und X15 zwischen dem Tübinger Hauptbahnhof und den Kliniken auf den Schnarrenberg/Waldhäuser Ost entfallen. Grund dafür sei, so die Stadtwerke, dass auf diese Weise am effektivsten für Entlastung gesorgt werden kann. „Von Vorteil ist in der aktuellen Situation, dass die Verbindungen zu den Kliniken auf den laufenden Semesterbetrieb ausgelegt sind, jedoch viele Seminare und Vorlesungen noch online stattfinden und das Fahrgastaufkommen daher aktuell unter dem üblichen Niveau liegt“, erklärte Ulrich Schermaul, Pressesprecher der SWT. Der größte Teil der Strecke zwischen Hauptbahnhof und den Kliniken werden mit großen Bussen gefahren von den Linien 13, 18 und 19, bei denen derzeit keine Reduzierungen im Raum stehen. Zudem arbeite man an Plänen, um das Fahrtenangebot bestmöglich aufrecht erhalten zu können.