Tübingen: Bus-Stau in der Mühlstraße und darüber hinaus

Bus-Stau in der Mühlstraße.
Hans-Jörg SchweizerNichts ging mehr am Montagmittag in der Tübinger Innenstadt zwischen Eberhardsbrücke und Lustnauer Tor und in den angrenzenden Straßen. Dort stauten sich die Busse, nachdem es etwa um 12.15 Uhr in der Mühlstraße zu einem Zwischenfall mit einem Radler und einem Busfahrer gekommen war, an einer Stelle, wo auch ein Lieferwagen am Straßenrand stand.
Zeugen berichteten, der Radler habe sein Fahrrad vor einen Tübus geworfen. Andere sprachen von einer Kollision an der Engstelle zwischen Rad und Bus. Der Radler sei gestürzt.
Die Polizei sei alarmiert, hieß es um 12.30 Uhr. Bis gegen 13 Uhr waren keine Beamten vor Ort zu sehen. Nachmittags sagte ein Polizeisprecher, es müssten noch Zeugen befragt werden, um den Sachverhalt zu klären. Vor Dienstag sei nicht mit Details zu rechnen. Verletzt wurde laut ersten Erkenntnissen aber niemand.
Am Tübinger Busbahnhof auf dem Europaplatz waren zwischenzeitlich viele Fahrten gestoppt oder umgeleitet worden. Erst gegen 13.15 Uhr kam der Verkehr wieder in Bewegung. „Da die Mühlstraße die zentrale Verkehrsachse für den Tübus ist wurden sämtliche Tübus-Linien ad hoc über den Schlossbergtunnel umgeleitet“, berichtete Ulrich Schermaul von den Tübinger Stadtwerken. Dies habe zu Verspätungen geführt. Nach Aufhebung der Umleitung dauerte es, „bis alle Busse wieder eingetaktet und pünktlich im Stadtgebiet unterwegs“ waren.
