Tübingen: Brass Festival: Die Altstadt wurde zur Musikkulisse

Die Loud Noises aus dem Vereinigten Königreich spielten auf dem Holzmarkt.
Erich SommerDas Tübinger Brass Festival ging in diesem Jahr vom 20. bis 23. Juni in die dritte Runde, traditionell spielten am Samstag wieder einige Bands unter freiem Himmel. Auf dem Holzmarkt, dem Marktplatz und vor dem Stadtmuseum versammelten sich immer wieder Menschentrauben, um der gut gelaunten und ansteckenden Musik der Brass Bands zu lauschen. Die Tübinger Gastgeber von den Louisiana Funky Butts waren unterwegs, ebenso wie die Loud Noises aus dem Vereinigten Königreich und NOLA French Connection aus Frankreich.
Auf dem Marktplatz spielten „The Jitterbug Bites“ schwungvolle Sounds aus den 1940er-Jahren. NOLA French Connection verwandelten den Platz vor dem Stadtmuseum mit ihren animierenden Songs kurzerhand in New Orleans. Ihr Klang erinnerte stark an die traditionsreiche Straßenmusik der lebensfrohen Stadt im Süden der USA. Günter Maier aus Mähringen ist an diesem Samstag speziell für das Brass Festival in die Stadt gefahren. Der Auftritt von NOLA French Connection habe ihn fast umgehauen. „Schön laut und fetzig.“ Die Abwechslung, die vielen Bands, das gefalle ihm am Festival sehr.
Sabine Eggers aus Tübingen stand neben ihm. „Es macht richtig Laune, wenn die Bands mitten in der Stadt spielen“, sagte sie. Nur das Wetter wollte nicht ganz mitspielen. Nach einem sonnigen Morgen zog gegen 13 Uhr die Gewitterfront über Tübingen. Bei anhaltendem Regen suchten die meisten Unterschlupf, leider auch die mit den Instrumenten.