Sie haben Probleme mit Rücken, Hüfte oder Knien? Drei Therapeuten beantworten am Donnerstag ihre Fragen.
Von
uja
Tübingen
Anette Krug. Privatbild
Nicht gesetzt
Wenn Muskeln, Sehnen oder Gelenke schmerzen, sollte man die Therapie nicht auf die lange Bank schieben. Denn die Nervenzellen können den Schmerz „erlernen“. Sie verschalten sich neu und senden dann selbst ohne erkennbaren Anlass Signale ins Schmerzzentrum des Gehirns. „Neuroplastizität“ nennen die Ärzte dieses Phänomen.
Der Lernprozess dauert nur wenige Wochen. Es kommt also darauf an, schnell dem Schmerz Einhalt zu gebieten. Denn nur so lassen sich die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses und damit chronische Schmerzen vermeiden.
Wenn es weh tut, versucht der Arzt erst einmal, mit Schmerzmitteln die Bewegungsfähigkeit wieder herzustellen. Danach ist dann häufig der Physiotherapeut gefragt, der den Ursachen der Beschwerden zum Beispiel mit Manueller Therapie, mit spezieller Krankengymnastik, mit Wärme- oder Kälteanwendungen oder auch mit Elektrostimulation zu Leibe rückt.
Was können Physiotherapeuten gegen Schmerzen – zum Beispiel im Rücken, in den Schulter, Hüfte oder Knien – tun? Wie kommen gebrechliche Menschen wieder zu mehr Mobilität? Wie hilft Physiotherapie gegen häufige Erkrankungen, wie Arthrose oder Rheuma? Auf wie viel Physiotherapie hat der Patient Anspruch?
Diese und andere Fragen beantworten bei einer TAGBLATT-Telefonaktion am Donnerstag, 16. März, drei erfahrene Tübinger Physiotherapeuten vom Deutschen Verband für Physiotherapie.
So erreichen Sie die Experten:
Jost Guckes-Pfannebecker, Telefon (07071) 934-305 .
Anette Krug, Telefon (07071) 934-306
Iris Kummetz, Telefon (07071) 934-307
Die Telefone sind am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr freigeschaltet.