Straßenumfrage in Tübingen: Und was fasten Sie?

Matthias Mielke, Ursula Mihler, Gerd Panzer, Stefan Klink
Jashan Gupta- Straßenumfrage in Tübingen: Fasten-Themen von Süßigkeiten bis Erreichbarkeit
- Matthias Mielke: digitales Fasten, Handy ab 16 Uhr bis morgens sechs, seit zehn Jahren
- Ursula Miehler: fastete früher, dieses Jahr kein Sinn, „Vielleicht nächstes Jahr wieder“
- Gerd Panzer (75): verzichtet auf Süßigkeiten, erstmals bei „Klimafasten“, christlicher Aspekt wichtig
- Stefan Klink (26): fastet nicht; als Kind Süßigkeiten, Eltern verzichteten auf Fleisch
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Ich faste theoretisch auch Erreichbarkeit“, sagt Matthias Mielke. In der Fastenzeit legt der 50-Jährige ab 16 Uhr das Handy weg. Erst morgens um sechs Uhr sei er wieder erreichbar. Dieses digitale Fasten mache er bereits seit zehn Jahren. Mielke ist selbstständig. Dass er in der Fastenzeit ab 16 Uhr nicht mehr erreichbar ist, sei aber kein Problem. Seine Kunden wüssten Bescheid. Einige Wochen vorher erinnere er sie in seinem Newsletter daran, erzählt er. Anfangs müsse man sich erst einmal wieder daran gewöhnen, aber es helfe, den Kopf freizubekommen. Lebensmittelfasten mache er aber nicht, da er das nicht wirklich vertrage.
Ursula Miehler erzählt, sie habe in der Vergangenheit einige Male gefastet. Dieses Jahr habe sie jedoch keinen Sinn dafür, da ihr Mann gerade gestorben sei. „Vielleicht nächstes Jahr wieder“, sagt sie.
Gerd Panzer (75) erzählt, dass er Süßigkeiten fastet. Außerdem mache er bei der Aktion „Klimafasten“ mit. Dies ist eine von Kirchen initiierte Aktion, die zu einem bewussteren Lebensstil auffordert. Der Leitsatz der Aktion lautet: „So viel du brauchst“. Bei dieser Aktion macht er nun das erste Mal mit. Süßigkeiten fastet er jedes Jahr. Beim Fasten sei ihm der christliche Aspekt wichtig, dass man in der Zeit, in der Jesus in der Wüste gefastet haben soll, auch selbst bewusst anders lebt.
Stefan Klink, 26, fastet nicht. Er habe das dieses und die letzten Jahre auch nicht in Erwägung gezogen. Früher als Kind habe er mal Süßigkeiten gefastet. „Das war aber auch eher von meinen Eltern initiiert“, meint er und lacht. Seine Eltern verzichteten in der Fastenzeit auf Fleisch, sagt er.
