Aktuelle Spritpreise: Günstige Tankstellen – so viel kosten Benzin und Diesel im Kreis Tübingen

Die Preise für Diesel und Benzin sind wegen des Kriegs im Nahen Osten so hoch wie nie. Damit Autofahrer im Kreis Tübingen schon vor der Fahrt zur Zapfsäule sehen können, wie viel der Sprit wo kostet, gibt es eine neue Übersicht.
Robert Michael/dpa- Spritpreise in Tübingen liegen meist über zwei Euro, Diesel teils bei 2,50, E10 bei 2,20.
- Eine Übersicht zeigt in Echtzeit die günstigsten Tankstellen, Updates alle 30 Minuten.
- Ab 1. Oktober gilt ein Tankrabatt: Entlastung etwa 17 Cent pro Liter, Weitergabe nicht Pflicht.
- Ein Spritpreisdeckel ist geplant, Umsetzung „spätestens Januar 2027“ noch offen.
- Fünf Spartipps: vormittags tanken, Preise prüfen, Ballast entfernen, ECO-Fahren, Reifendruck checken.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Eins vor dem Komma hat sich überwiegend verabschiedet – die Spritpreise im Raum Tübingen lagen in letzter Zeit meist deutlich über zwei Euro. Preise von 2,50 Euro pro Liter Diesel und 2,20 Euro für Benzin (Super E10) sind keine Seltenheit. Noch im März, als die Preise über zwei Euro stiegen, hofften Tankstellenkunden an den Zapfsäulen in Tübingen auf schnelle Besserung. Aus heutiger Sicht sind zwei Euro geradezu ein Schnäppchen.
Im Mai und Juni hatte der Tankrabatt für Entlastung gesorgt. Doch wegen der anhaltenden Probleme im Nahen Osten ist eine Besserung erstmal nicht in Sicht. Der Krieg zwischen Iran und Israel hat Folgen für die Straße von Hormus, einen der wichtigsten Seewege, auf denen Öl transportiert wird. Am 1. Oktober tritt ein weiterer Tankrabatt in Kraft, der Autofahrer um etwa 17 Cent pro Liter entlasten soll.
Das kostet der Sprit aktuell
Wer für Benzin und Diesel nicht zu viel zahlen will, muss also gut planen. Wir helfen dabei mit einer Tankstellen-Übersicht für den Landkreis Tübingen und die Nachbarschaft. Autofahrer und Autofahrerinnen können hier sehen, welche Tankstelle geöffnet hat und wie viel Diesel, Super und E10 jeweils kosten. Jede halbe Stunde aktualisiert sich die Liste automatisch.
Wer vor Fahrtantritt die Preise vergleicht, kann also sparen. Denn zwar wird der Kraftstoff durch den Tankrabatt voraussichtlich um ein paar Prozent günstiger, doch für die Tankstellenbetreiber gibt es keine Verpflichtung, die Ersparnis des Tankrabatts an die Kunden weiterzugeben.
Fünf Spritspar-Tipps für Autofahrerinnen und Autofahrer
Günstig tanken ist das eine, erst gar nicht so viel Sprit verbrauchen das andere. Deshalb hier fünf Tipps, wie man beim Tanken und beim Autofahren sparen kann.
1. Tanken Sie vormittags – da die Tankstellen die Preise nur noch einmal mittags erhöhen dürfen, sind die Spritpreise dann am niedrigsten.
2. Informieren Sie sich vor der Fahrt zur Tankstelle über die aktuellen Preise.
3. Entfernen Sie Überflüssiges – Dachgepäck erhöht den Luftwiderstand erheblich, ein voller Kofferraum erhöht das Gewicht des Fahrzeugs. Beides führt zu einem Mehrverbrauch von bis zu fünf Prozent.
4. Passen Sie Ihre Fahrweise an – viele Automodelle bieten einen ECO-Modus. Dieser und vorausschauendes Fahren reduzieren den Kraftstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent.
5. Prüfen Sie Reifendruck regelmäßig – unter- oder überfüllte Reifen erhöhen Verbrauch um bis zu 5 Prozent.
Tankrabatt ab 1. Oktober
Weil die anhaltend hohen Spritpreise Autofahrerinnen und Autofahrer zunehmend belasten, hat die Bundesregierung den Tankrabatt in die Wege geleitet. Damit wird die Energiesteuer auf Kraftstoffe um 14 Cent pro Liter gesenkt. Rechnet man auch noch die Mehrwertsteuer ein, entspricht die Entlastung knapp 17 Cent pro Liter.
Noch in Planung ist der sogenannte Spritpreisdeckel. Damit plant der Staat einen Höchstpreis für Kraftstoff festzulegen. Welche Behörde diesen Preis nach welchen Kriterien festsetzen soll, ist noch offen. Auch in welchem Rhythmus der Höchstpreis sich dann ändern soll, muss noch geklärt werden. Die zeitliche Umsetzung ist mit „spätestens Januar 2027“ angegeben.
Außerdem hat die Regierung angekündigt, weitere „zielgerichtete Maßnahmen“ zu Beginn des neuen Jahres zu prüfen. Im Gegensatz zu den anderen Maßnahmen sollen damit dann vor allem Bürgerinnen und Bürger mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet werden.
