Schokomarkt in Tübingen
: Darum muss man die „Chocolart“ gesehen haben

Vom 3. bis 8. Dezember gibt es in der Tübinger Altstadt Klassiker wie Pralinen und Schokoladentafeln, aber auch ausgefallene Kreationen wie den Chocolate-Chilli-Burger und den Dubai-Schokoladenriegel.
Von
Debora Schreiber
Tübingen
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Tübingen Marktplatz

Vom 3. bis 8. Dezember findet in der Tübinger Altstadt wieder die „Chocolart“ statt.

Christoph Schmidt/dpa
  • Die „Chocolart“ findet vom 3. bis 8. Dezember in Tübingen statt, mit rund 100 internationalen Chocolatiers.
  • Geboten werden Schokoladenkreationen, Gebäck und ausgefallene Schokofiguren wie Eisenbahnen und Teddybären.
  • Highlights sind der Chocolate-Chilli-Burger, vegane Schokolade und das Schokomenü im Bistro Büssinghalle.
  • Kinder können in der Pralinenwerkstatt eigene Pralinen kreieren.
  • Eintritt frei, zentrale Parkmöglichkeiten verfügbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Tübinger Altstadt hat einen besonderen Charme, vor allem in der Winterzeit, wenn sich die „Chocolart“ über das Kopfsteinpflaster des Marktplatzes, über die Neckargasse, die Kirchgasse und so manches anderes Gässchen erstreckt. Die Zeit von Dienstag, 3. Dezember, bis Sonntag, 8. Dezember, steht in der Universitätsstadt im Zeichen der Schokolade. Rund 100 Chocolatiers und Manufakturen aus aller Welt bieten ihre süßen Kreationen an. Eine vollständige Aufzählung würde den Rahmen sprengen, dennoch folgt ein kurzer Überblick. Wer die „Chocolart“ in den vergangenen 16 Jahren noch nicht besucht hat, lässt sich vielleicht in diesem Jahr von der Vielfalt und dem Einfallsreichtum der Standbetreiber ins Getümmel locken.

Schichtkuchen, Schneebälle und handgemachte Cantuccini

Auf dem Schokoladenfestival gibt es nicht nur Schokolade, sondern auch Gebäck, Kuchen, Törtchen und Tartelettes, die zum Naschen einladen.

  • Schokokuchen in Mini-Format, Törtchen und Tartelettes
  • Schichtkuchen, Honigtorte, Baumkuchen, Nusskuchen und Karamellkuchen
  • Rothenburger Schneebälle
  • Original französische Crêpes
  • Schokofans pilgern wieder nach Tübingen: Die Chocolart ist eröffnet. Bild: Ulrich Metz

Quelle: Schwäbisches Tagblatt. Vor Verwendung bitte Bildrechte prüfen.

    Schokolade, Schokolade und nochmal Schokolade: Auf dem Festival ist für jeden was dabei.

    Ulrich Metz

Eisenbahn, Teddybär und Dubai-Schoko-Riegel

Obwohl es die „Chocolart“ nun schon zum 17. Mal gibt, lassen sich die Standbetreiber immer wieder etwas Neues einfallen. Auf dem internationalen Schokoladenfestival sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Egal, ob ungewöhnliche Geschmackskombinationen oder ausgefallene Schokoladenformen, den Chocolatiers ist nichts zu gewagt. In diesem Jahr gibt es besondere Schokofiguren; etwa Eisenbahnen oder Teddybären. Sogar eine Dubai-Schokoladen-Kreation ist zu finden – in Riegelform.

Früchtebecher mit flüssiger Schokolade

Schokofrüchte dürfen beim Schokoladenmarkt nicht fehlen. Es gibt:

  • Früchtebecher mit flüssiger Schokolade aus dem Schokoauslaufhahn
  • Fruchtspieße, die unterm Schokoladenbrunnen frisch überzogen werden
  • Schokofrüchte ganz klassisch

Schokomenü im Bistro Büssinghalle

Ein Schokomenü steht im Bistro Büssinghalle in der Brunnenstraße 18 vom 4. bis zum 6. Dezember von 17 bis 21 Uhr und vom 7. bis zum 8. Dezember von 11 bis 21 Uhr auf der Speisekarte. Süßkartoffel-Tomatensuppe mit dunkler Schokolade gibt es als Vorspeise. Gegrilltes Rinderfilet auf Schoko-Sherrysauce mit Käse-Polenta und winterlichem Gemüse oder Spaghetti in Limonen-Schokosauce folgen. Als Nachspeise gibt es dreierlei Schokoladenmousse mit eingelegten Früchten. Das Menü kostet pro Person 48 Euro, die vegetarisch Variante 38 Euro.

Schokofans pilgern wieder nach Tübingen: Die Chocolart ist eröffnet. Bild: Ulrich Metz

Quelle: Schwäbisches Tagblatt. Vor Verwendung bitte Bildrechte prüfen.

In der Tübinger Altstadt findet die „Chocolart“ bereits zum 17. Mal statt.

Ulrich Metz

Pralinen, Tafelschokolade und Konfekt

Jetzt macht das Festival seinem Namen alle Ehre: Es wird richtig schokoladig.

  • Handgemachte Pralinen
  • Kunstvoll hergestellte Schokoladentafeln
  • Kakao-Konfekt in Herzform
  • Bilder aus belgischer Schokolade
  • Werkzeug, Taschen und Schuhe aus Schokolade

Die Boris-Palmer-Pralinen

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer schafft es im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Das gelingt ihm mit der Boris-Palmer-Praline. Es gibt sie in verschiedenen Variationen: mit Haselnussnougat und knusprigem Waffelcrisp, umhüllt mit Milchschokolade. Ein anderes Mal mit Chili-Sesam-Kardamom-Füllung und einer knackigen Hülle aus edelherber Schokolade. Jede Praline trägt eine Schokoladenkrone mit dem Kakao-Konterfei von Boris Palmer.

Chocolate-Chilli-Burger und Whisky-Tasting

Schokolade und Whiskys treffen in der Tübinger Burgsteige auf einen Chocolate-Chili-Burger mit Whisky-Zwiebeln. Der Abend beginnt am Donnerstag, 5. Dezember, ab 19 Uhr im Hills Burgerclub & Steakhouse in der Burgsteige 7, 72070 Tübingen. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Preis beträgt pro Person 80 Euro. Hier geht es zur Buchung.

Von Vegan über Bio bis hin zu Buchweizenmehl

Schokolade gibt es auch vegan und ohne weißen Zucker.

  • Vegane Schokolade, ohne künstliche Aromen und ohne weißen Zucker; mit Manga-Illustrationen
  • Vegane, lactose- und glutenfreie Süßspeisen: von katalanischem Früchtebrot über provenzalischen Nougat bis hin zu sizilianischem Mandelgebäck
  • Herzhafte Galettes aus Buchweizenmehl
  • Verschiedene Schokoladensorten, künstlerische Schokoladenobjekte und Schokofrüchte gibt es in Bioqualität und in vegan
  • Vegane Trinkschokolade

Fassaden-Illumination: wenn die Stadt im Licht erstrahlt

Bereits seit Beginn der „Chocolart“ verwandeln die Projektionskünstler des Tübinger Lichtkunstateliers „leucht-werk“ ausgewählte Fassaden der Tübinger Altstadt mit ihren einzigartigen Illuminationen in Lichtkunstwerke und bieten den Besuchern eine ganz besonders stimmungsvolle Kulisse auf dem Schokoladenmarkt.

Schokofans pilgern wieder nach Tübingen: Die Chocolart ist eröffnet. Bild: Ulrich Metz

Quelle: Schwäbisches Tagblatt. Vor Verwendung bitte Bildrechte prüfen.

Auch am Abend, wenn die Gebäude in Lichtkunstwerke verwandelt werden, lohnt sich ein Besuch der „Chocolart“.

Ulrich Metz

In der Pralinenwerkstatt können sich Kinder ausprobieren

Die Pralinenwerkstatt von der Familienbildungsstätte hat am Sonntag, 8. Dezember, für Kinder ab 6 Jahren samt (Groß-)Eltern von 9.30 bis 13 Uhr ihre Türen geöffnet. Ob süße Frucht-, schmelzende Schoko- oder zarte Marzipanpralinen – in dieser Pralinenwerkstatt können Kinder eigene Pralinen kreieren und in die faszinierende Welt der Schokolade eintauchen. Zum Schluss dürfen die kleinen Chocolatiers die fertigen Pralinen mit bunten Streusel und Glitzer verziert. Die Pralinenwerkstatt oder besser gesagt, die Lehrküche der Familienbildungsstätte Tübingen befindet sich in der Hechinger Str. 13, 72070 Tübingen, in Raum 110/111. Die Teilnahme kostet 50 Euro für Erwachsene mit Kind. Hier geht es zur Anmeldung, diese ist bis zum 1. Dezember möglich.

Alles, was man sonst noch wissen muss

  • Öffnungzeiten:  Die „Chocolart“ hat am Dienstag, 3. Dezember, von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Von Mittwoch bis Freitag sind die Stände von 10 bis 20 Uhr besetzt. Am Samstag, 7. Dezember, kann das Festival von 10 bis 22 Uhr besucht werden, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
  • Eintritt: Der Eintritt zur „Chocolart“ ist frei.
  • Parkmöglichkeiten: Die Parkhäuser Altstadt-König, Altstadt-Mitte, Metropol, Neckar-Parkhaus und die Tiefgarage am Hauptbahnhof liegen zentral und bieten sich daher für einen Besuch des Schokoladenfestivals an.
  • Toiletten: Nette Toiletten gibt es etwa beim Nackarmüller, im Cafe Lieb oder in der Marktschenke. In der Touristinformation an der Neckarbrücke gibt es das Faltblatt „Nette Toilette“ mit einer Übersicht.

Das gesamte Programm der „Chocolart“ ist hier zu finden.