Schloss Hohentübingen
: Leonardos Werkstatt ist im Rittersaal angekommen

Am Donnerstag wird im Schloss Hohentübingen die Leonardo-da-Vinci-Ausstellung „Ex Machina“ eröffnet, die dann von Freitag an zu besichtigen ist.
Von
an
Tübingen

Szenograf Stephan Potengowski mit Uni-Museums-Chef Ernst Seidl am Schaufelradboot.

Angelika Bachmann

Hier liegt ein Werkzeug herum, dort sind Kugellager und Getriebe ins Hochregallager gepackt. Leonardos Waffenarsenal hat man komplett in Transportkisten weggesperrt. Die Maschinen entstanden nach Skizzen von Leonardo da Vinci - 15 der 50 Objekte sind anfass- und bewegbar. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 2. Mai, um 19 Uhr eröffnet, am 500. Todestag des Renaissance-Künstlers. Zur Vernissage wird unter anderem der Generalkonsul Italiens, Massimo Darchini, erwartet. Den Festvortrag hält der Leipziger Kunsthistoriker Frank Zöllner, einer der renommiertesten Leonardo-Forscher. Er spricht über das umstrittene Gemälde „Salvator mundi“ - mit 450 Millionen Euro das teuerste je verkaufte Bild.

Ex Machina am MUT

Leonardo da Vincis Maschinen zwischen Wissenschaft und Kunst. Die Ausstellung „Ex Machina“ des Museums der Universität Tübingen (MUT) im Schloss Hohentübingen ist vom 3. Mai bis zum 1. Dezember 2019 jeweils Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr (donnerstags bis 19 Uhr) zu besichtigen.