
Schienenersatzverkehr in und um Tübingen: Den Bypass über die Straße bezahlt das Eisenbahn-Unternehmen
Woher kommen eigentlich die Busse, wenn auf der Schiene nichts mehr geht? Und wer organisiert das alles, wer bezahlt dafür?

So sah es über Wochen auf den Gleisen von Tübingen in Richtung Stuttgart aus: kein Zug, nirgendwo. Zumindest fast. Wer auf den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) angewiesen war, musste hier also zumeist auf den Schienenersatzverkehr umsteigen, sprich: auf den Bus. Immerhin: Seit Samstag, 12. September, ist damit Schluss. Die Züge sollten nun wieder uneingeschränkt fahren.
Holger Weyhmüller