Sachbeschädigung in Tübingen
: Unbekannte bewerfen Gericht mit Farbbeuteln

Die Fassade des Amtsgerichtsgebäudes in der Tübinger Schellingstraße wurde in der Nacht zum Freitag, 6. Februar, mit Farbe beschmiert.
Von
Jonas Bleeser
Tübingen
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Die Fassade des Nachlass- und Betreuungsgerichts in der Tübinger Schellingstraße wurde in der Nacht auf Freitag mit Farbbeuteln beworfen.

Die Fassade des Nachlass- und Betreuungsgerichts in der Tübinger Schellingstraße wurde in der Nacht auf Freitag mit Farbbeuteln beworfen.

Amtsgericht Tübingen
  • Unbekannte bewarfen nachts das Amtsgericht in Tübingen mit Farbbeuteln.
  • Betroffen ist das Nachlass- und Betreuungsgericht in der Schellingstraße.
  • Motiv unklar, kein Bekennerschreiben; Polizei ermittelt.
  • Direktorin Stefanie Wentzell: „unerklärlich, warum wir ins Kreuzfeuer geraten sind.“
  • Gebäude 2017–2021 saniert (6,33 Mio. Euro), 2023 Hugo-Häring-Preis erhalten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Warum ausgerechnet das Nachlass- und Betreuungsgericht in der Tübinger Schellingstraße zum Ziel eines Farbanschlags wurde, ist Amtsgerichtsdirektorin Stefanie Wentzell ein Rätsel: „Es ist mir unerklärlich, warum wir ins Kreuzfeuer geraten sind.“ Unbekannte bewarfen das denkmalgeschützte Gebäude nachts mit Farbbeuteln.

Die Hintergründe sind unklar. Die Polizei ermittelt, von einem Bekennerschreiben ist bislang nichts bekannt. Wie hoch der Schaden ist, konnte Wentzell noch nicht sagen. Das für landeseigene Liegenschaften zuständige Amt für Vermögen und Bau sei bereits informiert. Es hatte das denkmalgeschützte Gebäude zwischen 2017 und 2021 aufwendig für 6,33 Millionen Euro saniert. Dafür gab es unter anderem 2023 einen Hugo-Häring-Preis des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten.

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