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Schwäbisches Tagblatt
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Der Preis – er ist mit 5000 Euro dotiert – würdigt die Leistungen einer von christlicher Verantwortung geprägten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.
Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Rottenburgs OB Stephan Neher, schrieb, die Entscheidung, den an den „großen christlichen Widerstandskämpfer“ erinnernden Preis der Kanzlerin zu verleihen, sei sehr bewusst getroffen worden. Merkel trete engagiert für die humanitären und christlichen Werte der Europäischen Union ein, sie bestärke die vielen Ehrenamtlichen in der Willkommenskultur und sie grenze sich klar ab von rechtsradikalen Bewegungen und Parteien. Merkels von moralischer Verpflichtung getragene Haltung spiegele sich in ihrer Aussage über Flüchtlinge: „Es kommen keine Menschenmassen, sondern es kommen einzelne Menschen zu uns. Niemand, egal warum er sich auf den Weg macht, verlässt leichtfertig seine Heimat.“
Die Preisverleihung ist am Mittwoch, 1. Februar, im Neuen Schloss in Stuttgart. Nach einer Rede von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und einem Grußwort von Bischof Gebhard Fürst hält Reinhard Kardinal Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, die Laudatio. Im Anschluss lädt die Landesregierung zum Empfang. gef