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: Weichensteller der Ermittlung: So arbeitet der Kriminaldauerdienst

Wenn ein Verbrechen vermutet wird, rücken sie aus: Beamte des Kriminaldauerdienstes sichern Spuren, befragen Zeugen – und sehen viele Tote.
Von
Jonas Bleeser
Reutlingen/Tübingen

Wenn sie alarmiert werden, geht es um ein mögliches Verbrechen: Birgit Jentsch, 33, und Franjo Lokmer, 42, am Einsatzfahrzeugs des Kriminaldauerdienstes. Es ist vollbepackt mit allem, was am Tatort benötigt werden könnte: Absperrband, Kreide, Entfernungsmesser, Plastiktüten zur Beweissicherung. Auch Leichendecken und spezielle Atemmasken haben sie immer dabei – manche Tote, die sie untersuchen müssen, liegen schon länger.

Horst Haas