Regionalzug Tübingen
: Ohne Ticket erwischt – Männergruppe attackiert Zugbegleiter

Am Heiligabend kam es in einem Regionalzug von Tübingen nach Plochingen zu einem Zwischenfall. Die Bundespolizei ermittelt.
Von
swp
Tübingen
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Mit einer äußerst aggressiven Person hatten es Beamte des Polizeireviers Tübingen am Mössinger Bahnhof zu tun.

ARCHIV - ILLUSTRATION - 30.07.2016, Baden-Württemberg, Reutlingen: In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen in der Stadt. (zu dpa: «Zwei Polizeipräsidien fahren Sparkurse - SPD fordert mehr Geld" vom 17.07.2018) Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit einer äußerst aggressiven Männergruppe hatten es ein Zugbegleiter und ein Fahrgast an Heiligabend zu tun. (Symbolfoto)

Archiv
  • Am Heiligabend attackierte eine Männergruppe in einem Zug von Tübingen nach Plochingen einen Zugbegleiter.
  • Zwei Männer hatten kein Ticket und wollten den Zug nicht verlassen, ein Reisender mischte sich ein.
  • Die Gruppe griff den Reisenden und den Zugbegleiter an, verletzte auch einen Polizisten leicht.
  • Die Bundespolizei ermittelt wegen Widerstand gegen Polizisten und Körperverletzung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Bundespolizei in einer Pressemitteilung berichtet, führte am 24. Dezember 2024 gegen 17.15 Uhr ein Zugbegleiter in einem Regionalzug von Tübingen nach Plochingen Fahrkartenkontrollen durch. Dabei traf er auf eine Gruppe von fünf Männern im Alter von 17 bis 36 Jahren. Zwei von ihnen hatten offenbar kein gültiges Ticket und weigerten sich, den Anweisungen des Zugbegleiters zu folgen. Die gesamte Gruppe wurde daraufhin von der Weiterfahrt ausgeschlossen.

Als die Männer den Zug jedoch nicht verlassen wollten, mischte sich ein anderer Reisender ein. Er forderte die Gruppe ebenfalls auf, den Zug zu verlassen. Daraufhin sollen die fünf Männer den Reisenden und den Zugbegleiter angegriffen haben.

Die Polizei traf die Gruppe noch im Zug an. Bei den anschließenden Maßnahmen wehrten sich zwei der Männer, wobei einer einen Polizisten leicht verletzte. Der Beamte konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die Männer. Ihnen wird unter anderem Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung vorgeworfen.