Podcast "Am Gericht" · Folge 14: 130 Kilogramm Koks: Die Falle auf der Alb

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Nicht gesetzt- 2011: 130 kg Kokain in Engstingen durch verdeckten Ermittler Pablo sichergestellt.
- Drogendealer vertrauten Pablo, der undercover für das Landeskriminalamt arbeitete.
- Fall führte zu Mammutprozess mit über 50 Verhandlungstagen in Tübingen.
- Beteiligte: Gruppe von 24-jähriger Mutter bis 76-jährigem Rentner – untypisch für Klischees.
- Podcast „Am Gericht“ beleuchtet Fall, Ermittlerarbeit und Kokainfolgen – verfügbar auf allen Plattformen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Männer in dem Wohnmobil auf dem Weg nach Engstingen im Kreis Reutlingen wissen noch nicht, dass der verregnete Dezemberabend 2011 für viele Jahre ihr letzter in Freiheit ist. Sie sind unterwegs, um mit Drogen Geld zu machen - viel Geld mit einer großen Menge Drogen. Und doch sollen die 130 Kilogramm Kokain, die sie dort übernehmen wollen, nur der Anfang sein.
Doch ihre Fahrt auf die Alb endet in Handschellen. Denn ihre Bosse haben dem falschen Mann vertraut. Der angebliche Schmuggler Pablo, der vorgibt, für 250000 Euro Schiffscontainer am Zoll vorbeizubringen, ist in Wahrheit ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamtes.
Über diesen Fall, der in einem wahren Mammutprozess mit über 50 Verhandlungstagen am Tübinger Landgericht gipfelte, sprechen Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Redakteur Eike Freese. Über die zusammengewürfelte Gruppe - von der 24-jährigen zweifachen Mutter bis zum 76-jährigen Rentner - die schließlich im Tübinger Schwurgerichtssaal landete, und die so gar nicht zum medialen Klischee südamerikanischer Drogengangster passen will. Über die Arbeit eines verdeckten Ermittlers, über den zähen Kampf der Anwälte für ihre Mandanten und über die Schäden, die das Kokain nicht nur in den Hirnen der Konsumenten anrichten kann, sondern auch in den Gesellschaften, in denen es unterwegs ist. Hören Sie rein!
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