Personalie
: Schäfer-Vogel geht aus Kreistag

Die Tübinger Sozialbürgermeisterin Gundula Schäfer-Vogel gibt ihr Mandat ab, Gerd Müller rückt auf der SPD-Liste nach.
Von
Sabine Lohr
Tübingen
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Gundula Schäfer-Vogel, Sozialbürgermeisterin Tübingen: Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. Gundula Schäfer-Vogel ist nun seit 100 Tagen im Amt als Sozialbürgermeisterin 04 24. Bild: Carolin Albers

Gundula Schäfer-Vogel, Sozialbürgermeisterin von Tübingen, legt ihr Kreistagsmandat nieder.

Carolin Albers/Archiv
  • Gundula Schäfer-Vogel legt ihr Kreistagsmandat aus familiären Gründen nieder.
  • Sie wurde im Juni 2024 mit 19.580 Stimmen in den Kreistag gewählt.
  • Gerd Müller, der 71-Jährige mit 6009 Stimmen, rückt für sie nach.
  • Schäfer-Vogel betont, dass sie ihre Aufgaben als Kreisrätin nicht mehr genügend wahrnehmen kann.
  • Ihre Rolle als Bürgermeisterin von Tübingen ist momentan sehr herausfordernd.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit 19.580 Stimmen wurde Gundula Schäfer-Vogel im Juni 2024 in den Kreistag gewählt – und an die Spitze der SPD-Fraktion. Jetzt legt die Tübinger Bürgermeisterin für Soziales, Ordnung und Kultur ihr Kreistagsmandat nieder. Es sind familiäre Gründe, die sie zu diesem Schritt bewogen haben.

Doppelbelastung und familiäre Gründe

Die Entscheidung sei ihr nicht leicht gefallen, sagt die 53-Jährige. Doch sie könne das Mandat als Kreisrätin nicht mehr so wahrnehmen, wie es ihren Ansprüchen entspreche. Zumal sie auch als Bürgermeisterin derzeit herausfordernde Zeiten erlebe. „Wenn ich ein Mandat habe, möchte ich es auch gut ausüben“, so Schäfer-Vogel. Weil das mehr bedeute, als nur zu den Sitzungen zu gehen, brauche das auch Zeit

Für Schäfer-Vogel rückt Gerd Müller nach. Der 71-Jährige hatte bei der Wahl zum Kreistag 6009 Stimmen bekommen.