Partys in Tübingen
: Wo man in der Universitätsstadt feiern gehen kann

Das Wochenende naht und Du hast Bock, das Tanzbein mal wieder zu schwingen, aber weißt nicht, wo das am besten geht? Wir haben eine Übersicht über die Party-Hotspots Tübingens.
Von
Ronja Engels
Tübingen
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Tübingen,  Clubnacht in der Kirche, die Stiftkirche mutiert zur Disco.
Anfangs war noch genug Platz zum Tanzen.
Aufnahme Klaus Franke 25.10.2024

Es muss ja nicht immer gleich eine leergeräumte Kirche sein: Die Auswahl der Tübinger Orte zum Feiern ist nicht groß, aber vielfältig.

Klaus Franke/Archivbild
  • Tübingen bietet viele Partymöglichkeiten: Schwarzes Schaf, Frau Holle und Schlachthaus sind beliebt.
  • Kuckuck organisiert Partys für Studierende; Clubhaus hat donnerstags Veranstaltungen.
  • Elysium und Top10 sind derzeit geschlossen; Zukunft ungewiss.
  • Franz.K, Epplehaus und Club Voltaire bieten gelegentliche Partys.
  • Sudhaus veranstaltet monatliche Zeitgeist-Partys.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das „Schwarze Schaf“ ist Café, Bar und Club in einem. Es liegt am Lustnauer Tor in der Pfleghofstraße, der Zugang ist für die Partys aber über die Mühlstraße. Immer wieder gibt es auf Instagram-angekündigte Mottopartys, bei denen die Tanzfläche auf zwei Ebenen nutzbar ist. Von Montag bis Donnerstag ist der Eintritt frei. Eine Besonderheit ist das „Kater Café“ am Sonntagmorgen: kollektives Ausnüchtern ab 12.30 Uhr.

Nachdem die Butterbrezel letztes Jahr geschlossen wurde, ist „Frau Holle“ der letzte Club in der Haaggasse. Dieser hat freitags und samstags von 22 bis 5 Uhr geöffnet. Das aktuelle Programm gibt es ebenfalls auf der Instagram-Seite.

Im „Schlachthaus“ neben der Shedhalle und hinter der Brechtbau-Bibliothek, gibt es nicht nur Konzerte, sondern auch Partys. Etwa das monatliche Format „Tanztee“, wo schon ab 16 und nur bis 22 Uhr an einem Sonntag beim „afternoon rave“ Tanzmusik erklingt. Zudem ist einmal im Quartal die queere Party „LuSchT“. Das Akronym steht für „Lesben und Schwule in Tübingen“. Alle Veranstaltungen sind auf Instagram oder der Webseite angekündigt.

Es nennt sich die beste WG-Party der Stadt und ist im Studierendendorf WHO: Das „Kuckuck“ ist Kneipe, Cocktail-Bar und Club in einem „von Studierenden für Studierende“, denn alles ist ehrenamtlich organisiert. Das „Kuckuck“ hat werktags von 20 bis 2 Uhr auf, freitags und samstags bis 4 Uhr. Am Sonntag endet die Party um 1 Uhr nachts. Der Eintritt ist immer frei, aber Einlass ist nur für Studierende. Die Getränkepreise sind günstig. Es gibt regelmäßige Mottopartys, montags Pub Quiz, dienstags Karaoke. Aktuelles gibt es auf der Instagram-Seite.

Ebenfalls exklusiv für Studentinnen und Studenten und nur während dem laufenden Semester sind die Partys im „Clubhaus“ in der Wilhelmstraße am Donnerstagabend ab 21 Uhr. Die Organisation wechselt von Fachschaft zu Fachschaft.

Clubs mit ungewisser Zukunft

Erst seit November 2024 hatte Tübingen wieder einen Techno-Club: Das „Elysium“. Im Erdgeschoss des Blauen Turms neben der Blauen Brücke gab es Musik ab 22 Uhr auf die Ohren. Das aktuelle Programm wurde auf deren Instagram-Seite veröffentlicht. Nun scheint mit dem Club wieder Schluss zu sein: Auf Google Maps ist der Laden als dauerhaft geschlossen zu sein, die Webseite inaktiv und auf Instagram wurde schon für eine Party in Pforzheim geworben. Für Rückfragen standen die Betreiber nicht zur Verfügung.

Ähnlich verhält es sich mit dem „Top10“: Seit Corona sind die Türen der ehemaligen Großraum-Diskothek an der Reutlinger Straße dicht. Es gab immer wieder Gespräche mit Interessenten, ein passender Mieter ist aber noch nicht gefunden. Weitere Informationen soll es laut dem Besitzer der Immobilie im Frühsommer geben.

Hier gibt es manchmal Partys:

  • Im Reutlinger Kulturzentrum Franz.K – das seinen Namen vom alten französischen Kino hat – gibt es immer wieder Tanzpartys. Etwa „franz tanzt!“. Es liegt nur wenige Minuten vom Reutlinger Hauptbahnhof entfernt.
  • Das Epplehaus, ein selbstverwaltetes und ehrenamtliches Jugendzentrum in der Karlstraße, hat in unregelmäßigen Abstand Partys. Besonders hierbei ist die Metal Night.
  • Der Kulturverein Club Voltaire in der Haaggasse bietet am letzten Samstag eines Monats die „Tanznacht – Der Club tanzt“ an.
  • Auch das Café Haag am Rande der Altstadt, welches auch das Kino Atelier beherbergt, wird ab und zu zur Diskothek. Etwa bei der „Dänce-Party“.
  • Tagsüber Restaurant und Café, verwandelt sich das Collegium („Colle“) abends in eine Bar und Kneipe. In der Gaststätte in der Langen Gasse gegenüber vom Wilhelmsstift wird gelegentlich auch getanzt.
  • „Trinken mit Stil“ ist das Motto von der Bar „Last Resort“ in der Mühlstraße. Ab und zu gibt es hier auch Partys. Die selbsternannte Spelunke ist bekannt für ihren Mexikaner und hat einen Raucherbereich.
  • Auch das Kulturzentrum „Sudhaus“ in der Südstadt hat monatliche „Zeitgeist“-Partys. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro, davon ist ein Euro aber Getränkegutschein. Musik von den 1970er Jahren bis heute wird gespielt.