Müllentsorgung in Tübingen: Ersatz für den Campingplatz-Glascontainer kommt in die Rappenberghalde

Der Altglascontainer in der Tübinger Uhlandstraße wird auch von Rappenberg-Bewohnern genutzt. Deshalb ist er regelmäßig überfüllt.
Hans-Jörg Schweizer- In Tübingen wird bei der Rappenberghalde ein neuer Altglascontainer aufgestellt.
- Er ersetzt den Ende Februar abgebauten Container beim Campingplatz – Alba übernimmt dies.
- Grund für den Abbau: Die Alleenbrücke ist für Schwerlastverkehr gesperrt, eine Leerung war nicht möglich.
- Der Container in der Uhlandstraße ist überlastet, da auch Rappenberg-Bewohner ihn nutzen.
- Die SPD zog einen Antrag für einen weiteren Standort zurück; Ort und Zeitpunkt sind noch offen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Firma Alba stellt einen Altglascontainer bei der Rappenberghalde auf. Das hat Oberbürgermeister Boris Palmer am Montag, 18. Mai, in der Sitzung des Verwaltungsausschusses bekannt gegeben. Der Container dient als Ersatz für den Ende Februar abgebauten Container beim Campingplatz. Den konnte Alba nicht mehr leeren, weil die Alleenbrücke für den Schwerlastverkehr gesperrt ist. Der nächste Container ist bisher weit weg – in der Uhlandstraße bei den Gymnasien. Und der kann die Glasmenge, die dort abgeliefert wird, nicht mehr fassen.
Laut Alba soll es sich bei dem neuen Container um einen kleineren Behälter handeln, der mit einem kleinere Lastwagen abtransportiert werden kann. Der könne über die Alleenbrücke fahren. Dieser neue Container soll in etwa zwei Wochen am Standort des alten aufgestellt werden.
SPD zog ihren Antrag zurück
Für die Ausschusssitzung hatte die SPD-Fraktion einen Antrag gestellt. „Die Einwohner und Einwohnerinnen im Bereich der Hirschauer Straße einschließlich der Nebenstraßen haben derzeit keinerlei Möglichkeit mehr, Altglas zu entsorgen, ohne weite Entfernungen in Kauf nehmen zu müssen“, heißt es darin. Die SPD wollte, dass die Verwaltung veranlasst, im Bereich südlich des Wildermuth-Gymnasiums Richtung Europastraße einen weiteren Container aufzustellen. Das kann die Verwaltung aber gar nicht veranlassen, denn die Glascontainer beauftragt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Der Antrag war deshalb unzulässig.
Die SPD-Fraktion war mit der Nachricht über den zusätzlichen Container in der Rappenberghalde aber zufrieden und zog den Antrag daraufhin zurück.
