Mordversuch in Tübingen: Brand in Klinik gelegt und Patienten verletzt

Die Stationsmitarbeiter einer Tübinger Klinik konnten ein dort gelegtes Feuer selbst löschen.
Christin Klose/dpa- Versuchter Mord in Tübingen: 64-Jähriger soll in Klinik Sofa angezündet haben.
- Tat laut Polizei gegen 4 Uhr in der Calwerstraße, ein 49-jähriger Mitpatient schlief dort.
- Stationsmitarbeiter löschten das Feuer schnell – der 49-Jährige wurde leicht verletzt.
- Festnahme auf Antrag der Staatsanwaltschaft, Vorführung beim Amtsgericht Tübingen.
- Unterbringungsbefehl erlassen und vollzogen – Unterbringung in forensischer Klinik; Ermittlungen laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes und der versuchten schweren Brandstiftung ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalkommissariat Tübingen gegen einen 64-Jährigen, der unter dringendem Verdacht steht, am frühen Freitagmorgen in einer Klinik in der Calwerstraße einen 49-jährigen Mitpatienten durch Brandlegung verletzt zu haben.
Den derzeit vorliegenden Ermittlungsergebnissen der Kriminalpolizei zufolge soll der Tatverdächtige gegen 4 Uhr ein Sofa angezündet haben, auf dem der 49-Jährige schlief. Durch schnelles Handeln der Stationsmitarbeiter konnte das Feuer gelöscht werden. Der 49-Jährige wurde leicht verletzt.
Täter in forensischer Klinik untergebracht
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige festgenommen und am Samstag beim Amtsgericht Tübingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Unterbringungsbefehl und setzte ihn in Vollzug: Der 64-Jährige wurde in einer forensischen Klinik untergebracht. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und zu einem möglichen Motiv dauern an.
