Millionen-Nachzahlung: Stromversorger aus der Region Neckar-Alb muss Bahnstrom nachversteuern

Ein Unternehmen aus der Region Neckar-Alb muss Millionen an Steuern nachzahlen.
Hauptzollamt Ulm- Eine Firma aus Neckar-Alb muss Millionen an Stromsteuern nachzahlen.
- Das Hauptzollamt Ulm ermittelt wegen falscher Abrechnung von Bahnstrom.
- Über zwei Jahre wurde Strom an private Bahnbetreiber geliefert, teils ohne Steuer.
- Diskrepanzen wurden bei der Steueranmeldung entdeckt.
- Das Bußgeldverfahren läuft, Ermittlungen dauern an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Weil ein Stromversorger aus der Region Neckar-Alb sogenannten Bahnstrom falsch abrechnete, ermittelt nun der Prüfungsdienst des Hauptzollamts Ulm gegen das Unternehmen. Das teilte das Zollamt in einer eigenen Pressemitteilung am Freitag (22.11.2024) mit.
Erste Berechnungen gehen von einem niedrigen Millionenbetrag nicht gezahlter Stromsteuer aus. Das Unternehmen soll über einen Zeitraum von zwei Jahren privaten Bahnbetreibern Strom geliefert und hierfür auch Stromsteuer bezahlt haben.
Die Prüfer des Ulmer Zolls stießen bei der Kontrolle der Steueranmeldung allerdings auf Diskrepanzen, sodass der Verdacht bestehe, dass für einen Teil des gelieferten Stroms gar keine Steuer bezahlt wurde.
Die Vorwürfe werden jetzt im Rahmen eines Bußgeldverfahrens aufgeklärt, Ermittlungen dauern an.