Lustnauer Neckarfest: Ein Traditionsfest zum Verweilen

Für Stimmung sorgte gestern unter anderem die Winzerkapelle Unterjesingen beim Fest des Musikvereins Lustnau.
Anne Faden„Das Wetter ist schön, die Stimmung ist gut und wir waren zu faul zum Kochen“, begründete der Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann den Besuch seiner Familie auf dem Lustnauer Neckarfest, das seit 1998 vom Musikverein Lustnau auf der Wiese am Tübinger Ruderclub ausgerichtet wird. So wie er dachten viele: Sämtliche Biertische waren besetzt, auf der Wiese lagerten Familien und Männergruppen mit und ohne Bollerwagen. Letzteren brauchte man auch nicht, denn für Speisen und Getränke war reichlich gesorgt.
Insgesamt würden knapp 2000 Gäste zum Neckarfest kommen, schätzte der Vorstand des Lustnauer Musikverein Frank Rothes. Dazu gehörten nicht nur Lustnauer. Familien kämen gerne wegen der Hüpfburg, die das Rote Kreuz Kusterdingen betreute.
Im Festzelt musizierte am Mittwochabend der Musikverein Wachendorf/Höhendorf. Gestern sorgten die Winzerkapelle Unterjesingen, die Degerschlachter Blasmusik und der Musikverein Lustnau für die passende musikalische Festgestaltung. Von dessen hundert Mitgliedern sind zur Zeit 20 aktiv. „Wir suchen Nachwuchs“, wirbt Rothes. Musikbegeisterte jeden Alters seien willkommen, auch Anfänger und Wiedereinsteiger: „Wir nehmen auch Spätberufene.“