SWP+SWP+Lesung zu muslimisch-jüdischem Dialog
: Meron Mendel: „Wir erleben eine Dynamik, die wir aus Fußballstadien kennen.“

Die Politologin Saba-Nur Cheema und ihr Ehemann Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, stellen ihr gemeinsames Buch „Muslimisch-jüdisches Abendbrot – Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung“ am Donnerstagabend in den oberen Sälen des Museums in der Wilhelmstraße vor.
Von
Miri Watson
Tübingen
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Mendel und Cheema: Ueber Migration differenziert debattieren: Muslima Saba-Nur Cheema und ihr juedischer Ehemann Meron Mendel, aufgenommen am 21.03.2025 waehrend des F.A.Z.-Kongresses in Frankfurt am Main. Der Direktor der Bildungsstaette Anne Frank, Meron Mendel, und die Politologin Saba-Nur Cheema haben eine differenzierte Debatte ueber Migration gefordert. "Wir muessen sagen, wir haben ein Problem mit Migration", sagte Cheema auf dem FAZ-Kongress "Zukunft gestalten" am Freitag in Frankfurt am Main. Die Publizistin wandte sich dabei gegen ein Schwarz-Weiss-Denken: "Wir muessen raus aus der binaeren Logik und mehr in die Grauzonen", sagte sie. Cheema fuegte an: "Wir haben auch ein Problem mit Rassismus und Antisemitismus. Das heisst aber nicht, dass Migranten keinen Platz in Deutschland haetten." (Siehe epd-Meldung vom 21.03.2025)

Der Direktor der Bildungsstaette Anne Frank, Meron Mendel, und die Politologin Saba-Nur Cheema haben ein Buch über ihr Leben als jüdisch-muslimisches Ehepaar geschrieben – und darüber, wie in polarisierten Zeiten DIalog wieder möglich werden könnte.

Peter Juelich (Jülich)/epd