Lesung
: Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens

Gerhard Haase-Hindenberg war an der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule Tübingen zu Gast.
Von
Christine Laudenbach
Tübingen
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Lesung an der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule

Gerhard Haase-Hindenberg zu Besuch in der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule.

GSS
  • Autor Gerhard Haase-Hindenberg las an der Geschwister-Scholl-Schule aus seinem Buch.
  • Lesung anlässlich der Reichspogromnacht; alle zehnten Klassen nahmen teil.
  • Buch erzählt aktuelle Lebensgeschichten jüdischer Menschen in Deutschland.
  • Die Veranstaltung förderte Verständnis und setzte Zeichen gegen Vorurteile.
  • Schüler beteiligten sich aktiv an der Diskussion.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November hatte die Geschwister-Scholl-Schule den Autor Gerhard Haase-Hindenberg eingeladen. Haase-Hindenberg las aus seinem Buch „Ich bin noch nie einem Juden begegnet“, in dem er aktuelle Lebensgeschichten jüdischer Menschen in Deutschland erzählt. Die Lesung besuchten allen zehnten Klassen. Die Geschichte brachte den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt und den aktuellen Alltag jüdischen Lebens näher und setzte ein klares Zeichen gegen Vorurteile und Unwissenheit.

In seinen Erzählungen vermittelt der Autor den Zuhörerinnen und Zuhörern die Tragödien, Herausforderungen und Hoffnungen der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, die immer noch von der Erinnerung an die Shoah geprägt ist. Doch seine Geschichten handeln auch vom Aufbruch, von Integration und von der reichen kulturellen und religiösen Vielfalt, die jüdisches Leben heute in Deutschland prägt. Die Schüler erhielten durch die Begegnung mit Haase-Hindenberg und seinen Porträts einen unmittelbaren Zugang zu persönlichen Erfahrungen und Einblick in die komplexe deutsch-jüdische Geschichte.

Zwei engagierte Schülerinnen moderierten die Veranstaltung, was die persönliche Beteiligung und das Interesse der Schulgemeinschaft zusätzlich stärkte. Die Schüler folgte der Lesung aufmerksam und beteiligten sich an der anschließenden Diskussion, die ermöglichte, Fragen zu stellen und tiefer in die Themen einzutauchen.