
Thomas Mann, die Republik und Homoerotik: „Junge Männlichkeit mit ihrem Ebenbilde zu leidenschaftlicher Gemeinschaft verbunden“
1922 hält Thomas Mann in Berlin seine Rede „Von deutscher Republik“: ein Plädoyer für die Republik, für Demokratie – und für die Akzeptanz eines „besonderen Gefühlsbezirks“. Wie war es dazu gekommen? Und was können wir heute von Mann lernen? Darüber hat der Tübinger Autor Kurt Oesterle ein Buch geschrieben.

Jene Zone der Erotik, in der das allgültig geglaubte Gesetz der Geschlechterpolarität sich als hinfällig erweist: der Schriftsteller Thomas Mann (1875—1955).
Fritz Eschen/epd