Klassikkonzerte in Tübingen: Diese Konzerte bietet die Sommer-Reihe im Kloster Bebenhausen

Vielseitiges Programm in Bebenhausen (von links): der Dirigent Gudni Emilsson, die Sopranistin Antonella Baldantoni und der Pianist Matthias Kirschnereit.
Bob Stewart/ Privatbild/Neda Navaee- Sommerkonzerte im Kloster Bebenhausen starten am 13. Juni – sieben Termine im Refektorium.
- Auftakt mit Concerto Tübingen unter Annette Schäfer und dem Violinisten Anton Tkacz.
- Camerata Bohemica Prag und Klavierduo Italia folgen, dazu Ensemble Martinu Prag.
- Opern-Gala mit Sopranistin Antonella Baldantoni. Danach spielt Matthias Kirschnereit.
- Finale: Kammerorchester der Berliner Symphoniker mit Elisso Gogibedaschwili. Tickets online.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Konzertreihe von Uni-Kulturreferat und Museumsgesellschaft geht in die Sommersaison: Insgesamt sieben Konzerte sind geplant im historischen Ambiente des Sommerrefektoriums im Kloster Bebenhausen. Das Programm ist international und vielseitig ausgerichtet.
Samstag, 13. Juni: Den Auftakt macht das Concerto Tübingen unter der Leitung von Annette Schäfer gemeinsam mit dem jungen Violinisten Anton Tkacz. Auf dem Programm Mozart: die Ouvertüre Nr. 6 g-moll, Konzert für Violine und Orchester A-Dur und die Sinfonie Nr. 29 A-Dur.
Das Kammerorchester Concerto Tübingen wurde 1975 von ehemaligen Mitgliedern des Kammerorchesters Tübinger Studenten gegründet. Besetzt ist das Ensemble mit erfahrenen Musikerinnen und Musikern und zahlreichen jungen Absolventen von Musikhochschulen. Das Concerto legt Wert darauf, junge Künstlerinnen und Künstler mit Solo-Auftritten auf ihrem Weg zur künstlerischen Reife zu begleiten. Anton Tkacz wurde 1998 in Heidelberg geboren und studierte an der HMDK Stuttgart. Zur Saison 2026/27 tritt er eine Stelle im Sinfonieorchester Basel an.
Samstag, 20. Juni: Die Camerata Bohemica Prag spielt unter der Leitung von Gudni A. Emilsson und mit Dimitri Ashkenazy als Solist. Auf dem Programm stehen: Mozart (Divertimento B-Dur KV 137), Heinrich Baermann (Adagio für Klarinette und Streichorchester), Yehudi Menuhin (Konzert für Klarinette und Streichorchester) und Bartók (Divertimento für Streichorchester). Die Camerata Bohemica Prag gehört zu den renommiertesten Kammerorchestern in Tschechien. Das Repertoire erstreckt sich über Barock und Klassik bis hin zu Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert. Mit Emilsson arbeitet das Orchester seit 2005 zusammen.
Samstag, 27. Juni: Zu Gast ist das Klavierduo Italia mit Marco Schiavo und Sergio Marchegiani. Die beiden spielen: Rossini (Ouvertüre zu „Die Italienerin in Algier“), Mozart (Sonate B-Dur KV 358), Rossini (Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla”), Brahms (4 Ungarische Tänze), Dvořák (3 Slawische Tänze) und Rossini (Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster”). Schiavo und Marchegiani arbeiten seit 2006 zusammen. Ihr Repertoire reicht von Mozart und Beethoven über Rossini und Brahms bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten.
Samstag, 4. Juli: Auch das Ensemble Martinu Prag ist wieder dabei. Dieses Jahr gastieren die Tschechen mit Dvořák (Sonatine G-Dur op. 100), Smetana (Fantasien über tschechische Volkslieder), Janáček (Märchen für Violoncello und Klavier c-moll) und Martinu (Trio für Flöte, Violoncello und Klavier H.300). Das Ensemble Martinu Prag ist ein Klavierquartett, wird in Tübingen aber als Trio in folgender Besetzung auftreten: Miroslav Matějka (Flöte), Bledar Zajmi (Violoncello) und Veronika Bőhmová (Klavier).
Samstag, 11. Juli: Zur Opern-Gala ist die Sopranistin Antonella Baldantoni in Bebenhausen zu Gast. Begleitet wird sie von Vito Clemente am Klavier. Auf dem Programm stehen Opernarien aus La Bohème, Tosca, Turandot, Madama Butterfly und Gianni Schicchi.
Samstag, 18. Juli: In Tübingen bekannt ist der Pianist Matthias Kirschnereit. Er kommt mit folgendem Programm: Mendelssohn Bartholdy (Lied ohne Worte B-Dur op. 67 Nr. 3 und Variations sérieuses d-moll op. 54), Wagner (Sonate für das Album von Frau M.W.), Bruckner (Erinnerung), Chopin (Nocturne cis-moll op. posth. und Scherzo b-moll op. 31), Brahms (Sonate Nr. 3 f-moll op. 5). Seit Jahrzehnten ist Kirschnereit, Jahrgang 1962, auf den Bühnen Deutschlands, Europas, Amerikas und Ostasiens präsent. Er konzertiert weltweit mit führenden Orchestern und hat rund 40 CDs eingespielt. Zu seinen bevorzugten Komponisten zählen Schubert und Mendelssohn, Schumann und Brahms, Mozart, Chopin und Rachmaninow.
Sa. 25. Juli: Das Kammerorchester der Berliner Symphoniker spielt unter der Leitung von Gudni A. Emilsson. Als Solist ist der Violinist Elisso Gogibedaschwili zu Gast. Auf dem Programm: Schubert (Rondo für Violine und Orchester A-Dur D438), Haydn (Violinkonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIa:1), Nielsen (Suite für Streichorchester op. 1) und Grieg (Suite für Streichorchester op. 40 „Aus Holbergs Zeit“). Gudni A. Emilsson, der auch die Konzertreihen von Kulturreferat und Museumsgesellschaft organisiert, ist seit 1994 als Dirigent und Kulturmanager in Tübingen tätig. Er dirigiert bedeutende Orchester weltweit, beispielsweise die Berliner Symphoniker, das Orchestra dell’Arena di Verona, das Sinfonieorchester des Nationaltheaters Prag und das Royal Philharmonic Orchestra London.
Infos zu Tickets
Die Konzerte im Sommerrefektorium des Klosters Bebenhausen beginnen immer um 18.30 Uhr. Mitglieder der Museumsgesellschaft sowie Menschen mit Behinderung erhalten Ermäßigung. Studierende, Schüler und Kinder unter 12 Jahren sowie Inhaber einer Kreis-Bonuskarte erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Studierende und Schüler erhalten vor Konzertbeginn Restkarten für 10 Euro. Tickets gibt es an Vorverkaufsstellen oder online über www.konzerte-tuebingen.de.

