Kreis Tübingen
: Zecken-Erkrankungen auch in Tübingen

Das Regierungspräsidium Tübingen hat diese Woche Informationen zum Schutz vor Zecken veröffentlicht.
Von
ST
Kreis Tübingen

Symbolbild: Metz

Nicht gesetzt

Wegen der sommerlichen Temperaturen und des vermehrten Aufenthalts im Freien „rechnen wir in den nächsten Wochen mit einem erhöhten Infektionsrisiko“, erklärt Landesgesundheitsminister Manfred Lucha. Die mehrfache Schutzimpfung gegen FSME (Gehirnhautentzündung) sei ein wirksamer Schutz. Im Bezirk Tübingen sind dieses Jahr bisher zwei Fälle gemeldet, Ravensburg liegt mit 9 FSME-Fällen an der Spitze. Dringend empfohlen wird die Impfung allen, die sich in Zecken-Risikogebieten aufhalten.

Kinder und Erwachsene sollen laut Empfehlung beim Hausarzt ihren Impfstatus checken und gegebenenfalls ihren Impfschutz aktualisieren lassen, so das baden-württembergische Gesundheitsministerium. Wichtig: In der Regel sind drei Impfungen notwendig, um den vollen Impfschutz zu erreichen.

Die Infektion erfolgt häufig im eigenen Garten oder bei Spaziergängen in der Natur. Die Zecke klettert beispielsweise auf einen Grashalm oder ein Gebüsch. Kommt ein Tier oder ein Mensch vorbei, wird sie bei Kontakt abgestreift und hält sich fest. Zecken fallen nicht von Bäumen und können nicht springen. Keinen Impfschutz gibt es bei Borreliose und Tularämie. Schutzmaßnahmen sind: Lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen und Körper absuchen. Die Zecke darf nicht am vollgesogenen Körper gepackt und entfernt werden und sollte vor dem Entfernen nicht mit Öl oder Klebstoff beträufelt werden.