Industrie 4.0: 1,7 Millionen für die ESB-Lernfabrik

Schwäbisches Tagblatt
.Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Logistik-Lernfabrik „Echo“ an der Hochschule Reutlingen mit insgesamt 1,7 Millionen Euro. Die Industrie 4.0 Pilotfabrik soll um zahlreiche Anlagen erweitert und noch moderner werden. Hochleistungs-3D-Drucker in den Fakultäten ESB Business School, Angewandte Chemie und Technik eröffnen den Forschenden neue Möglichkeiten.
„Bei uns ist jetzt schon Weihnachten“, sagt Prof. Vera Hummel, Leiterin der ESB Logistik-Lernfabrik, der Industrie 4.0 Pilotfabrik der Hochschule Reutlingen. Tag für Tag kommen neue Päckchen, Smart Wearables, Laser, Sensoren, kollaborative Roboter, intelligente Logistiksysteme und 3D Drucker – Geräte, die nötig sind, um aktuelle Forschungsfragen zu lösen. Die Lernfabrik versteht sich als Testfeld für die digitale und physische Fabrik von morgen im Kontext Industrie 4.0. Angehende Wirtschaftsingenieure der ESB Business School können hier die neuesten Technologien rund um Industrie 4.0 ausprobieren. Auch Unternehmen aus der Region sind eingeladen, innovative Fertigungsprozesse zu testen und für eigene Herausforderungen Lösungen zu entwickeln.
Auch drei additive Fertigungsanlagen, die mit der Lernfabrik vernetzt werden sollen, wurden im Rahmen von Echo ausgewählt. Sie ermöglichen den Druck unterschiedlichster Materialien und fertigen Bauteile jeder Größe, vom Nano- bis in den Makrobereich. Für und gemeinsam mit den Unternehmen der Region möchte die Hochschule additive Fertigungstechnologien vorantreiben. ST