SWP+SWP+In NS-Zeit erworbene Bibliothek
: Streit zwischen Fleischmann-Nachfahren und Uni Tübingen geht weiter

War es ein fairer Deal? Über den Erwerb der Fleischmann-Bibliothek im Jahr 1943 gibt es eine Auseinandersetzung zwischen der Universität Tübingen und den Nachfahren des Völkerrechtlers. Die werfen der Rektorin fehlende Sensibilität und Verzerrung der Geschichte vor.
Von
Moritz Siebert
Tübingen
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Die Privatbibliothek des Völkerrechtlers Max Fleischmann umfasste etwa 1700 Bände, rund 900 sind heute noch nachweisbar. Der Schwerpunkt liegt auf Völkerrecht, ausländischem Staats- und Verfassungsrecht, Kriegs- und Neutralitätsrecht sowie auf der politischen Geschichte Europas seit dem 19. Jahrhundert.

Die Privatbibliothek des Völkerrechtlers Max Fleischmann umfasste etwa 1700 Bände. Der Schwerpunkt liegt auf Völkerrecht.

Hans-Joachim Lang (Archiv)