H&M, Obi und Kaufland: Warnstreiks im Handel: Auch Tübingen ist betroffen

Vom Warnstreik am Freitag (15. Mai) sind auch Unternehmen in Tübingen betroffen.
Tom Weller/dpa- Verdi ruft im Südwesten zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel auf.
- Am Freitag sind u. a. Stuttgart, Heilbronn, Reutlingen, Tübingen und Esslingen betroffen.
- Unternehmen wie Kaufland, H&M, Ikea, Obi, Primark und Zara stehen auf der Liste.
- Bundesweit sind Streiks geplant – Kundgebungen u. a. in Stuttgart, Hamburg, Dortmund.
- Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, Arbeitgeber bieten zwei Prozent ab November.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Teilen Baden-Württembergs müssen sich Verbraucher am Freitag auf Einschränkungen im Einzelhandel einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel in Stuttgart, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Reutlingen, Tübingen, Göppingen und Esslingen aufgerufen, wie es in einer Mitteilung hieß. Betroffen sind demnach unter anderem die Unternehmen Kaufland, H&M, Ikea, Obi, Primark und Zara.
In den laufenden Tarifverhandlungen im Handel hat die Gewerkschaft Verdi bundesweit zu den ersten Warnstreiks aufgerufen. Am Freitag sollen bundesweit Betriebe bestreikt werden, sagte Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. In Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg und Dortmund finden zudem Streikkundgebungen statt.
„Vergiftete Angebote“
In Hamburg und Nordrhein-Westfalen hatte die Arbeitgeberseite in dieser Woche erste Tarifangebote für den Einzelhandel vorgelegt. Die Gewerkschaft wies sie zurück. Zimmer sprach von „vergifteten Angeboten“, die nicht einmal die Inflation ausgleichen würden. Die Arbeitgeber bieten ab November eine Erhöhung um zwei Prozent und ab August 2027 eine weitere um 1,5 Prozent. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro.
