Graffiti am Neuen Kunstmuseum Tübingen: Museumsleiter lobt 10.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

„Wir sind ziemlich erbost darüber“: Graffiti am Neuen Kunstmuseum Tübingen.
Neues Kunstmuseum Tübingen- Unbekannte sprühten Graffiti auf das Dach des Neuen Kunstmuseums Tübingen.
- Tatzeit: Samstagabend bis Sonntagmorgen, Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.
- Museumsleiter kritisiert die Tat und schlägt einen Graffiti-Wettbewerb vor.
- Entfernen der Graffiti begann am Montag, Überwachungskameras geplant.
- Neue Ausstellung „Lachen in verrückten Zeiten“ startet am Freitag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wir machen gerne Graffiti-Ausstellungen, aber das ist Schmiererei“, ärgert sich Museumsleiter Bernd Feil. Unbekannte haben in der Nacht von Samstag (21. Juni) auf Sonntag die Dachlaterne des Neuen Kunstmuseums Tübingen (NKT) mit Graffiti besprüht: Laut NKT muss dies in der Zeit zwischen 20 Uhr und 7 Uhr geschehen sein. Auf seiner Facebook-Seite informierte Feil am Sonntag darüber – mit dem Kommentar „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“. Und weiter schreibt er: „Hiermit lobe ich 10.000 Euro Belohnung aus für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen.“ Auch eine Anzeige sei erfolgt.
„Wir sind ziemlich erbost darüber“, sagt Feil. „Wenn sie Graffiti machen wollen, dann sollen sie sich melden, dann machen wir einen Wettbewerb.“ Aber so sei es Hausfriedensbruch. Er plane auch, Kameras anzubringen, so Feil. Am Montag (23. Juni) hat das NKT bereits mit dem Entfernen der Schriftzüge begonnen.
Das NKT hat im Frühjahr eröffnet: Zur Premierenausstellung mit Werken von Udo Lindenberg waren 59.000 Besucherinnen und Besucher gekommen. Von Freitag, 27. Juni, an zeigt das NKT die Ausstellung „Lachen in verrückten Zeiten“ über Leben und Werk des Cartoonisten Peter Gaymann.

