Geplanter Windpark im Rammert
: Stadt Tübingen informiert, wie es mit dem Windpark weitergeht

Da sich die Bedingungen für den projektierten Windpark in den vergangenen Jahren verändert haben, berät der Tübinger Gemeinderat erneut über das Projekt. Die Stadtverwaltung informiert im Vorfeld.
Von
red/jut
Tübingen
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In Oberkochen betreiben die Kommunal Partner einen Windpark. Auch die Stadtwerke Tübingen sind daran beteiligt. unter anderem die Stadtwerke Tübingen einen Windpark. Die Anlagen sind niedriger als die, die im Rammert geplant sind.: In Oberkochen betreiben die Kommunal Partner einen Windpark. Auch die Stadtwerke Tübingen sind daran beteiligt. unter anderem die Stadtwerke Tübingen einen Windpark. Die Anlagen sind niedriger als die, die im Rammert geplant sind.

Auch die Stadtwerke Tübingen sind am Windpark in Oberkochen beteiligt. Die Anlagen sind niedriger als diejenigen, die im Rammert geplant sind.

Windpark Oberkochen
  • Tübingen prüft den Windpark Rammert erneut, da sich die Rahmenbedingungen geändert haben.
  • Ausschuss berät am 28. September, der Gemeinderat soll am 1. Oktober entscheiden.
  • Infoabend am Montag, 21. September, ab 18 Uhr in der Rammerthalle in Tübingen-Weilheim.
  • Geplant sind neun Anlagen auf Flächen in Bühl, Kilchberg, Weilheim und Dußlingen.
  • Stadtwerke beantragen Genehmigung, priorisieren realisierbare Projekte – Rammert zählt dazu.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auf dem Tübinger Gemeindegebiet soll Windkraft genutzt werden, um die lokale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu stärken. Das hat der Tübinger Gemeinderat 2021 beschlossen und mit der Fortschreibung des Klimaschutzprogramms im Juli 2026 bestätigt. Ein wichtiger Teil davon soll der geplante Windpark Rammert auf den Gemarkungen der Tübinger Teilorte Bühl, Kilchberg und Weilheim sowie Dußlingen sein.

Da sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren jedoch verändert haben, soll der Tübinger Gemeinderat auf Wunsch mehrerer Fraktionen erneut über den Windpark beraten. Das Thema steht auf der Tagesordnung des Ausschusses für Energie, Umwelt und Klimaschutz am 28. September. Den Grundsatzbeschluss soll der Gemeinderat am 1. Oktober fassen.

Im Vorfeld bietet die Stadtverwaltung am Montag, 21. September, von 18 Uhr an eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung zum Windpark Rammert in der Rammerthalle (Bronnackerstraße 15 in Tübingen-Weilheim).

Rammert Windpark mit neun Anlagen

Neun Anlagen sollen nach aktuellem Stand im Windpark Rammert entstehen. Mit ihnen will die Stadt die lokale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stärken.

Stadtwerke Tübingen

Oberbürgermeister Palmer wird für Fragen zur Verfügung stehen

Oberbürgermeister Boris Palmer wird Besucherinnen und Besucher über die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den interkommunalen Windpark informieren und seine Bedeutung für das städtische Klimaschutzprogramm erläutern. Danach werden OB Palmer sowie Hanno Brühl, Bereichsleiter Energie und Innovation bei den Stadtwerken Tübingen (swt), und Julian Klett, swt-Abteilungsleiter Erneuerbare Energien, für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.

Planerische Grundlage für Windkraft in der Region ist der Teilplan Windenergie, den der Regionalverband Neckar-Alb im Januar 2026 verabschiedet hat. Darin sind Teile des Rammert als Windkraft-Vorranggebiet ausgewiesen. Grundlage dafür sind bundes- und landrechtliche Vorgaben sowie zahlreiche Gutachten und Beteiligungsformate im Bereich der Universitätsstadt Tübingen.

Windpark im Rammert am ehesten realisierbar

Für das Windkraft-Vorranggebiet im Rammert haben die Stadtwerke Tübingen inzwischen eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für neun Windräder beim Landratsamt beantragt und dazu entsprechende Gutachten erstellen lassen. Aufgrund der ausstehenden Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz und der damit verbundenen Unsicherheit über die künftigen Ausschreibungsbedingungen müssen die Stadtwerke jedoch eine Reihe von Windkraftprojekten zunächst zurückstellen, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt.

Gleichzeitig sollen die Projekte vorangebracht werden, die – vorausgesetzt, die regulatorischen Rahmenbedingungen verbessern sich – am ehesten realisiert werden können. Dazu zählt auch der geplante Windpark im Rammert.