Georgsbrunnen in Tübingen verunreinigt
: Drei Unbekannte kippen Zement in Brunnen an der Stiftskirche

Drei bislang unbekannte Männer haben in der Nacht zum Sonntag mehrere Kilogramm Zement in den Georgsbrunnen am Holzmarkt geschüttet. Der Brunnen musste daraufhin außer Betrieb genommen werden.
Von
Iris Simon
Tübingen
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Eine Passantin hat drei bislang Unbekannte dabei beobachtet, wie sie in der Nacht auf Sonntag Zement in den Georgsbrunnen bei der Tübinger Stiftskirche schütteten. Sie verständigte die Polizei, vor der das Trio allerdings fliehen konnte.

Holger Weyhmüller
  • Drei Männer kippten nachts 15 kg Kalk-Zement-Putz in den Georgenbrunnen.
  • Eine Passantin sah die Tat gegen 2.15 Uhr und rief offenbar die Polizei.
  • Die Täter trugen schwarze Winterjacken – einer hatte blonde Locken.
  • Der Brunnen wurde vorsorglich stillgelegt, um den Wasserkreislauf zu schützen.
  • Ein Geldbeutel eines 27-Jährigen lag nahebei, die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

In der Tübinger Innenstadt haben bislang unbekannte Täter in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Georgsbrunnen am Holzmarkt vorsätzlich verunreinigt. Wie die Polizei mitteilt, schütteten drei Männer gegen 2.15 Uhr insgesamt 15 Kilogramm Kalk-Zement-Putz hinein.

Eine Passantin beobachtete demnach die Tat und verständigte die Polizei. Nach deren Angaben hatten die drei Männer drei Säcke mit jeweils fünf Kilogramm Zement in den Brunnen an der Stiftskirche gefüllt. Anschließend flüchteten sie in Richtung Neckargasse. Zwei weitere Zementsäcke mit jeweils fünf Kilogramm sollen die Männer noch bei sich gehabt haben. Die Tatverdächtigen werden auf ein Alter zwischen 25 und 30 Jahren geschätzt. Alle drei sollen schwarze Winterjacken getragen haben. Einer der Männer hatte nach Angaben der Polizei blonde Locken.

Georgenbrunnen vorsorglich außer Betrieb genommen

Um den Zustand des Brunnens zu überprüfen, zog das Polizeirevier Tübingen die Feuerwehr hinzu. Der Georgsbrunnen wurde anschließend vorsorglich außer Betrieb genommen. Damit sollte verhindert werden, dass sich der Zement im Wasserkreislauf verteilt. Verantwortliche der Stadt Tübingen müssen nun untersuchen, ob durch die Verunreinigung ein Sachschaden entstanden ist. Inzwischen fließt das Wasser wieder.

Rätsel gibt zudem ein Geldbeutel auf, der in unmittelbarer Nähe des Brunnens gefunden wurde. Dieser gehört einem 27-Jährigen. Ob er mit der Tat in Verbindung steht, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das Polizeirevier Tübingen bittet Zeugen, die Hinweise zu den drei Männern oder zur Tat geben können, sich unter der Telefonnummer 07071 / 972-1400 zu melden.