Gasleck in Ammerbuch: Häuser in Entringen im Umkreis von 50 Metern geräumt

Innerhalb kurzer Zeit war die Gefahr gebannt: Nachdem ein Bagger im Entringer Herdweg eine Gasleitung verletzte stopfte der Notdienst mit Hilfe von vier Ammerbucher Feuerwehr-Abteilungen das Leck.
Feuerwehr Ammerbuch- In Entringen beschädigte ein Bagger eine Gasleitung – Häuser im 50-Meter-Radius geräumt.
- Alarm um 10.03 Uhr, etwa 35 Kräfte aus vier Abteilungen rückten an.
- Stadtwerke-Notdienst dichtete das Leck mit Spezialklebeband, Lüfter verdünnte Gas.
- Nach rund einer Stunde war die Lage unter Kontrolle, keine Einsätze für Polizei und Rettung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um 11.15 Uhr war alles schon wieder vorbei. Die Feuerwehr Ammerbuch rückte am Dienstagvormittag zu einem Großeinsatz aus. Ein Bagger hatte bei Bauarbeiten im Herdweg in Entringen eine Gasleitung verletzt. Nach dem Alarm um 10.03 Uhr rücken innerhalb weniger Minuten die Abteilungen Entringen, Pfäffingen, Poltringen und Altingen aus.
Etwa 35 Einsatzkräfte um Einsatzleiter Achim Hörmann bauen einen Löschangriff auf. Sie räumen die Häuser in einem Radius von etwa 50 Metern. Atemschutzträger machen sich bereit. Die Situation bei Gaslecks kann innerhalb kurzer Zeit brenzlig werden. Einigen sind noch die Bilder aus Albstadt-Tailfingen im Kopf, als bei einer Gasexplosion Anfang des Jahres Menschen starben.
In Entringen ist die Situation schnell unter Kontrolle. Für Fälle wie diese gibt es bei den Stadtwerken Tübingen einen Notdienst. „Die waren auch schnell vor Ort“, berichtet der Kommandant der Ammerbucher Gesamtwehr, Dieter Karmann, im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE. Es komme „schon ab und zu vor“, dass ein Bagger eine Gasleitung beschädigt. „Die Baggerfahrer sind recht fit, die wissen gleich, wie man damit umgeht“, so Karmann.
Einsatzleiter Hörmann lässt auch einen Lüfter in Stellung bringen, um das austretende Gas möglichst gleich zu verdünnen. So können die Fachleute der Stadtwerke schnell ein spezielles Klebeband anbringen, um das Leck zu schließen.
So war eine gute Stunde, nachdem der Alarm hochging, die Situation unter Kontrolle und weder Polizei noch Rettungsdienst, beide waren ebenfalls vor Ort, mussten ins Geschehen eingreifen.

