Feuerwehr rückt mit Tauchern aus: Tübinger meldet leblosen Körper in der Steinlach

24 Rettungskräfte waren am Donnerstagvormittag in der Schaffhausenstraße im Einsatz.
Anton Bandomer- Einsatz in Tübingen: Lebloser Körper in der Steinlach gemeldet.
- 24 Rettungskräfte, Feuerwehr, DLRG und Polizei waren am Donnerstag vor Ort.
- Der Mann lag im 40 cm tiefen Wasser, war ansprechbar und wurde ins Krankenhaus gebracht.
- Taucher waren nicht nötig, medizinische Versorgung sichergestellt – Zustand stabil.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Passant rief am Donnerstag, 31. Juli, gegen 11.30 Uhr den Notruf, da er in der Steinlach einen leblosen Körper gesehen hat. Der Mann war von der Brücke aus zu sehen, die hinter dem Imbiss „Burgermeister“ die Karlsstraße mit der Schaffhausenstraße verbindet. An der Stelle kommt die Steinlach aus einer längeren Unterführung, über die die Reutlinger Straße und die Bahngleise verlaufen.
Die hauptamtliche Abteilung der Tübinger Feuerwehr rückte darauf hin mit einem Löschfahrzeug, das mit sechs Mann besetzt ist, aus, sagt der Einsatzleiter Peter Eisele. Die Einsatzkräfte stellten schnell fest, dass der Mann im Wasser noch lebt. Zusätzlich kam der Gerätewagen „Wasser“, der mit sechs Tauchern besetzt ist, die Wasserrettungsgruppe der Feuerwehr Reutlingen und die Wasserrettung der Deutschen Lebensretter-Gesellschaft (DLRG). Das sei der Standard Einsatztrupp, der komme, wenn ein lebloser Körper gemeldet wird, sagt Eisele. Die Feuerwehr Tübingen arbeite mit der Feuerwehr Reutlingen und der DLRG zusammen und rücke im Raum Tübingen, Reutlingen und im Zollern-Alb-Kreis gemeinsam aus. Zusätzlich kamen der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und auch die Polizei. Laut Eisele waren 24 Einsatzkräfte vor Ort.
Der Passant hatte bei seinem Notruf fälschlicherweise gesagt, der Mann läge im Neckar, sodass die Feuerwehr zuerst von der Neckarbrücke aus geschaut hatte, ob sie den Körper finden kann. Da der Notruf aus der Schaffhausenstraße kam, haben die Einsatzkräfte dann den Mann schnell in der Steinlach gefunden. Am Einsatzort sei die Steinlach nur 40 Zentimeter tief, sodass die Taucher nicht benötigt wurden. Vier Einsatzkräfte stellten fest, dass der Mann in der Steinlach noch lebt und auch ansprechbar war. Zur medizinischen Weiterversorgung hat ein Rettungswagen den Mann ins Krankenhaus gebracht.
Die Pressestelle der Polizei teilt mit, dass der Mann ins Wasser gefallen sei und darauf gerettet wurde. Der Mann werde medizinisch untersucht, es gehe ihm aber gut.
