Europaweite Kontrollwoche im August: Über 6.000 Verstöße in Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis

Symbolbild.
Daniel Bockwoldt/dpa- Europaweite Kontrollwoche: Über 6.000 Tempoverstöße in Reutlingen, Esslingen, Tübingen, Zollernalb.
- Rund 960 Fahrer erhalten Bußgelder; 40 von ihnen droht ein Fahrverbot.
- Spitzenreiter: 21-Jähriger mit 147 km/h statt 80 km/h auf der B10 geblitzt – 2 Monate Fahrverbot.
- 2024 starben 40 Menschen bei Unfällen in der Region, oft wegen überhöhter Geschwindigkeit.
- Polizei setzt Kontrollen fort, um Unfälle durch hohe Geschwindigkeit zu reduzieren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehr als 6.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen haben Beamte des Polizeipräsidiums Reutlingen und Mitarbeiter der Behörden nach eigenen Angaben während der europaweiten Kontrollwoche vom 4. bis 10. August registriert. Im Fokus standen besonders unfallträchtige Strecken in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis.
Die meisten Verstöße wurden mit stationären Lichtschrankenmessgeräten und mobilen Messanhängern erfasst. Rund 360 Fahrer wurden mit Laserhandmessgeräten gestoppt und direkt mit ihrem Tempoverstoß konfrontiert. Während der Großteil der Fälle im Verwarnungsbereich lag, müssen etwa 960 Verkehrsteilnehmer mit einem Bußgeld und Punkten in Flensburg rechnen. Für 40 Fahrer kommt zusätzlich ein Fahrverbot hinzu.
147 km/h statt erlaubten 80 km/h unterwegs
Einer der Spitzenreiter: Ein 21-jähriger Alfa-Romeo-Fahrer wurde auf der B10 bei Wernau mit 147 km/h statt erlaubten 80 km/h geblitzt. Ihn erwarten zwei Monate Fahrverbot und ein Bußgeld von rund 600 Euro.
Hintergrund: Im Jahr 2024 kamen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen bei 36 Unfällen 40 Menschen ums Leben, in neun Fällen war überhöhte Geschwindigkeit ursächlich. Die Polizei will ihre Kontrollen fortsetzen, um die Gefahren schnellen Fahrens stärker ins Bewusstsein zu rücken und das Tempo auf den Straßen zu senken.
