Erinnerung
: Über das Recht auf Wahrheit

Der Lilli-Zapf-Preis wird verliehen. Schüler eröffnen eine Ausstellung.
Von
loz
Tübingen

Schwäbisches Tagblatt

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Die Ausstellung „WAHRvergangenHEIT“, die Schülerinnen und Schüler des Tübinger Wildermuth-Gymnasiums erarbeitet haben (wir berichteten), ist seit 21. Januar bis zum 11. März in der Glashalle des Landratsamtes zu sehen. Sie thematisiert in Wandzeitungen, iPad-Stationen sowie Foto- und Plakatwänden die schwierige Erinnerung an den Nationalsozialismus und das Recht auf Wahrheit. In den Fokus rückt dabei insbesondere der Umgang der deutschen Gesellschaft mit Menschenrechtsverbrechen nach 1945.

Die Ausstellung wird am Holocaust-Gedenktag, Sonntag, 27. Januar, um 20 Uhr im Landratsamt offiziell eröffnet. Am gleichen Abend wird der Lilli-Zapf-Preis verliehen. Zudem erhalten 16 Jugendliche aus Tübingen, die im vergangenen Jahr zu Jugendguides qualifiziert wurden, ihre Zertifikate. Die Jugendguides werden vom Landkreis und dem Verein Kulturgut zertifiziert und setzen sich mit NS-Verbrechen auseinander. Sie werden während ihrer Ausbildung in die Lage versetzt, größere und kleinere Gruppen zu Orten des Erinnerns an den Nationalsozialismus zu begleiten. Sie eignen sich Kompetenzen und Wissen an, um etwa durch regionale Gedenkstätten zu führen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei - um formlose Anmeldung per E-Mail an kultur@kreis-tuebingen.de wird gebeten. Die Moderation übernimmt Wolfgang Sannwald. Weitere Informationen zum Begleitprogramm des Landkreises finden sich online unter www.kreis-tuebingen.de