Deutsche Bahn wird „bwegt“
: Reisezentrum im Tübinger Hauptbahnhof schließt

Am 16. November werden dort zum letzten Mal Tickets verkauft. Bis Frühjahr 2026 gibt es einen Interimsschalter am Europaplatz.
Von
Christine Laudenbach
Tübingen
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DB Reisezentrum Bahnhof Tübingen : Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. Reisezentrum Bahnhof Tübingen 
18.03.10 Bild: Metz

Das DB-Reisezentrum im Tübinger Hauptbahnhof wird geschlossen. Im Frühjahr 2026 geht es im bwegt-Fahrgastcenter weiter.

Ulrich Metz/Archiv
  • Das DB-Reisezentrum im Tübinger Hauptbahnhof schließt am 16. November 2023.
  • Ab 17. November öffnet ein Interimsschalter am Europaplatz 7, 100 Meter vom Bahnhof entfernt.
  • Umbau für das neue bwegt-Fahrgastcenter im Bahnhof dauert bis Frühjahr 2026.
  • Ab Herbst 2025 übernimmt Transdev Vertrieb GmbH den Fahrkartenverkauf in Südost-Baden-Württemberg.
  • Ziel: Fahrgastzahlen im ÖPNV bis 2030 verdoppeln; Ticketkauf bleibt per Automaten und online möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus den DB-Reisezentren im Südosten des Landes werden bwegt-Fahrgastcenter. Im Dezember übernimmt ein zentraler Dienstleister den Fahrkartenverkauf – auch im Tübinger Hauptbahnhof (wir berichteten). Wie das Verkehrsministerium mitteilt, bleiben die Beratungs- und Verkaufsstellen während einer Umbauzeit geschlossen. „Ticketkauf ist an Fahrausweisautomaten sowie über digitale Vertriebskanäle möglich.“ In Tübingen werden am 4. und 11. Dezember neue Automaten eingeführt.

Interimsschalter am Europaplatz 7

Im Reisezentrum des Tübinger Hauptbahnhofs gibt es am 16. November zum letzten Mal Fahrkarten und Auskünfte. „Bereits am 17. November eröffnet ein Interims-Fahrgastcenter (...) an einem Übergangsort“, etwa 100 Meter vom Bahnhof entfernt, am Europaplatz 7. Auf das neue Fahrgastcenter müssen die Tübinger warten, bis die Umbauarbeiten abgeschlossen sind. Das wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 sein.

Fahrgastzahlen bis 2030 verdoppeln

Ab Herbst 2025 kommt der Fahrkartenverkauf in den Bahnhöfen im Südosten Baden-Württembergs aus einer Hand. Das Land hatte sich bei einer Ausschreibung für die Transdev Vertrieb GmbH (TDV) entschieden, laut Ministerium, neben der DB „der andere große Player im Eisenbahnverkehr“ Deutschlands, wenn es um Automaten und „personenbedienten Vertrieb“ geht. TDV betreibt dann die Beratungs- und Verkaufsstellen einheitlich im bwegt-Design. „Mittelfristig werden Fahrgäste Vorteile haben“, so das Ministerium. „Denn einheitliche bwegt-Fahrausweisautomaten und Verkaufsstellen sorgen künftig für mehr Übersicht.“ Besonders für Gelegenheitsnutzer und -nutzerinnen sei die Verbesserung „spürbar“. Ziel sei, „die Fahrgastzahlen im ÖPNV bis 2030 zu verdoppeln“.

Das Ministerium empfiehlt, sich bei Fragen zum Deutschland-Ticket und zu Verbundfahrausweisen an die örtlichen Verkehrsverbünde zu wenden. „Darüber hinaus ist die telefonische Servicenummer der Deutschen Bahn (030/2970) weiterhin erreichbar.“