SWP+SWP+Debatte um Theodor Eschenburgs Rolle in der NS-Zeit
: Die gleichen Interessen zweier ungleicher Partner

Berthold Cohn war Geschäftspartner des späteren Tübinger Ehrenbürgers Theodor Eschenburg. Im Juli 1933 stellte er ihn als Kompagnon seines Wirtschaftsbüros ein. Cohns Enkelsohn Lawrence Behrendt hat sich mit dem Leben seines Großvaters und dessen Verhältnis zu Eschenburg beschäftigt. Wie beurteilt er Eschenburgs Verhalten im Nationalsozialismus?
Von
Hans-Joachim Lang
Tübingen
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(ohne Überschrift): Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. Landhaus von Berthold Cohn (Mitte). Der Junge (zweiter von links) ist Gary Behrendt, Stiefsohn von Berthold Cohn.

Berthold Cohn im Sommer 1934 oder 1935 im Kreise seiner großen Familie (er hatte vier Kinder und drei Stiefkinder) im Garten seines Landhauses in Papenberge bei Berlin. Hier feierte Theodor Eschenburg am 30. Juni 1934 seine Hochzeit mit Erika Kempf aus Geradstetten, Sozialdemokratin, Juristin und Mitarbeiterin im Büro Cohn & Eschenburg.

Privatbild