Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz
: In Tübingen wird der KI-Nachwuchs von morgen gesucht

Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Projekten beim Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz des Tübinger AI Centers anmelden.
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Tübingen
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Bundespräsident beim Wettbewerb Künstliche Intelligenz: 15.11.2024, Baden-Württemberg, Tübingen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) sieht sich beim Finale des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz ein Projekt eines Roboters an, der Tischtennisbälle erkennt und einsammelt. Links steht die Entwicklerin Eva Shi. Foto: Bernd Weißbrod/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung über den genannten Wettbewerb und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Am 15. November 2024 kam Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Abschlussveranstaltung des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz nach Tübingen.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Der Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz (BWKI) sucht Projekte von Schülern.
  • Anmeldungen sind bis 1. Juni 2025 möglich, Projektabgabe bis 21. September 2025.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war 2024 bei der Abschlussveranstaltung.
  • Ein Online-KI-Kurs zur Vorbereitung wird angeboten.
  • Der Wettbewerb wird vom Tübingen AI Center und der Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Algorithmen für eine Ampelschaltung, eine intelligente Wassersteuerung und eine KI, die schädliche Varroamilben auf Bienen erkennen kann, gekoppelt an eine Apparatur, die befallene Bienen automatisch aussortiert: Im November kam Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eigens aus Berlin nach Tübingen gereist, um sich die KI-Projekte von Schülerinnen und Schülern beim Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz (BWKI) anzuschauen.

Kaum sind die Sieger des Wettbewerbs gekürt, ruft das Tübingen AI Center die nächste Runde aus: Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler wieder mit ihren Projektideen anmelden. Die Anmeldefrist endet am 1. Juni 2025, bis zum 21. September 2025 müssen die fertigen Projekte eingereicht werden. Anschließend beurteilen Experten des Tübingen AI Center, wie gut die Ideen umgesetzt wurden, und wählen die 10 Finalisten aus. Teilnehmen dürfen alle, die eine weiterführende Schule besuchen oder im vergangenen Jahr abgeschlossen haben, und zwar allein oder im Team mit bis zu vier Personen.

Zur Vorbereitung ein online-KI-Kurs

Thematisch ist erlaubt, was nützt und gefällt. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann auf der Seite des BWKI die Siegerprojekte der vergangenen Jahre durchstöbern. Zu jedem gibt es ein kleines Video, das die Idee vorstellt. Außer dem Hauptpreis werden auch Sonderpreise vergeben, etwa für die gelungenste Kombination aus Machine Learning und selbst konstruierter Hardware.

Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb oder zur Vermittlung der Coding Grundlagen in der Programmiersprache Python, bietet das Tübingen AI Center einen online KI-Kurs (www.ki-kurs.org) zur kostenfreien Nutzung an - egal ob zum Selbststudium oder als Unterrichtsmaterial in der Klassengemeinschaft. Neben den Programmiergrundlagen bietet der Kurs zusätzlich die Möglichkeit, ethische Grundfragen zum Thema KI zu reflektieren und umfangreiches Wissen zur KI-Geschichte zu entdecken. Der Kurs kann auch im Unterricht eingesetzt werden. Schulen, die sich aktiv am KI-Kurs beteiligen, haben die Chance, als KI-Schule des Jahres ausgezeichnet zu werden.

Der Bundeswettbewerb wurde 2019 durch das Tübingen AI Center (Universität Tübingen & Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme) ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich statt. Hauptförderer des Bundeswettbewerbes KI ist die Carl-Zeiss-Stiftung. Der Wettbewerb ist Mitglied bei der AG bundesweiter Schülerwettbewerbe. Der BWKI und die dazugehörigen Aktivitäten stehen unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann.