Bürgermeisterwahl in Wannweil: Christian Majer mit 97,4 Prozent wiedergewählt

Er bleibt Wannweils Bürgermeister: Christian Majer.
Matthias Reichert/Archiv- Christian Majer bleibt Bürgermeister von Wannweil und erhielt 97,4 Prozent der gültigen Stimmen.
- Die Wahlbeteiligung lag bei 44 Prozent, 1775 Stimmen waren gültig und 28 ungültig.
- Majer trat ohne Gegenkandidaten an – 47 Stimmen entfielen auf andere wählbare Personen.
- In den Wahlbezirken lagen seine Ergebnisse zwischen 96,6 und 97,6 Prozent.
- Er plant die Fortsetzung der Ortskernsanierung und eine mögliche BUGA-Beteiligung 2039.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Christian Majer bleibt weitere acht Jahre Bürgermeister von Wannweil. Bei der Wahl am Sonntag erhielt der 43-Jährige nach dem vorläufigen Ergebnis 1728 Stimmen und damit 97,4 Prozent der gültigen Stimmen. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler war ohne Gegenkandidaten angetreten.
Die Wahlbeteiligung lag bei 44 Prozent. Von 4101 Wahlberechtigten gaben 1803 ihre Stimme ab. 1775 Stimmen waren gültig, 28 ungültig. Auf andere wählbare Personen entfielen 47 Stimmen, das entspricht 2,6 Prozent.
Die Ergebnisse in den vier Wahlbezirken unterscheiden sich kaum. Im Wahlbezirk Bücherei, rechts der Echaz, erhielt Majer 532 Stimmen und damit 97,6 Prozent. Im Rathaus, wo die Wahlberechtigten links der Echaz abstimmten, waren es 507 Stimmen und 97,5 Prozent. Bei der Briefwahl entfielen im Bezirk Bücherei 325 Stimmen auf Majer, ebenfalls 97,6 Prozent. Im Briefwahlbezirk Rathaus erreichte er 364 Stimmen und 96,6 Prozent.
Vor acht Jahren war die Ausgangslage eine andere gewesen: 2018 hatte Majer sechs Mitbewerber und setzte sich bereits im ersten Wahlgang mit 59,76 Prozent der Stimmen durch. Damals lag die Wahlbeteiligung bei 66 Prozent. Nun sank sie um 22 Prozentpunkte. Wobei 44 Prozent im Vergleich zu vergleichbaren Wahlen mit nur einem Kandidaten ein durchaus respektabler Wert sind.
In seiner ersten Amtszeit setzte Majer unter anderem auf den Ausbau der Kinderbetreuung, die Einrichtung eines Jugendtreffs und die Ortskernsanierung. Für die kommenden Jahre hat er zwei größere Vorhaben im Blick: die Fortsetzung der Ortskernsanierung, insbesondere im Bereich der Bahnhofstraße, und die mögliche Beteiligung Wannweils an der Bundesgartenschau 2039. Über deren Bewerbung soll Ende November entschieden werden.
Im Wahlkampf hatte Majer erklärt, Wannweil sei für ihn eine „Herzensangelegenheit“. Seit vergangenem Jahr lebt er mit seiner Frau dauerhaft in der Gemeinde.

