Bühl · Forst
: Bühler Tal: Kleinod für seltene Arten

Eine Waldrandgestaltung soll im Naturschutzgebiet Bühler Tal einen weiteren Lebensraum für seltene Arten schaffen.
Von
ST
Bühl

Soll profitieren: Der Feurige Perlmutterfalter.

RP Tübingen

Das Naturschutzgebiet Bühler Tal bietet vielfältigen Arten Lebensräume. Aus diesem Grunde plant der Forstbezirk Mittlere Alb, ForstBW, zusammen mit dem Regierungspräsidium Tübingen (Höhere Naturschutzbehörde), die Auflichtung eines Waldrandes zur weiteren Förderung der Artenvielfalt.

Angedacht ist die Entnahme von Gehölz und Sträuchern, um mehr Sonnenschein an und in die Waldränder zu bringen, sowie die Entwicklung von buchtigen Strukturen entlang des Waldrandes. Landschaftsprägende größere Bäume können stehen bleiben. Das Ziel ist die Entwicklung einer Krautschicht, die dann den Übergang zwischen den mageren Wiesen und dem Hochwald bildet. Dadurch werden insbesondere die mit über vierzig Arten im Bühler Tal vorkommenden Tagfalterarten gefördert. Die Maßnahme beginnt nach Angaben des RPs noch in diesem Herbst und soll im neuen Jahr abgeschlossen werden.