L371-Brücke bei Tübingen: Vor der Brückensperrung in Hirschau: Die CDU stellt Forderungen
Der CDU-Ortsverband von Hirschau stellt acht Forderungen auf, mit denen die Folgen für Hirschau gemildert werden können, wenn die Neckarbrücke zwischen Tübingen und Hirschau gesperrt ist.

Die marode Brücke im Zuge der L371 über Neckar und Neckarkanal zwischen Hirschau und Tübingen (Blickrichtung).
Regierungspräsidium Tübingen- CDU Hirschau legt acht Forderungen zur Neckarbrücken-Sperrung auf der L 371 vor.
- Buslinie 18: teils direkte Führung über die B 28 neu, keine Schleife über Rottenburg.
- Naldo-Wabengrenze entfallen lassen und Tübinger Stadttarif trotz Umleitung beibehalten.
- Ampelschaltungen in Bühl und Rottenburg an der B 28 optimieren, Rückstaus reduzieren.
- Schrankenzeiten Ammertalbahn kürzen; Radwege am Stauwehr und Freibad offenhalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
War das hilfreich für Sie?
Der CDU-Ortsverband Hirschau hat in einer Mitgliederversammlung Anfang Juni beraten, „wie die zu erwartenden, negativen Auswirkungen so weit wie möglich eingeschränkt werden“, wenn die Brücke im Zuge der L 371 gesperrt ist oder neu gebaut werden muss.
Folgende acht Punkte zählt die Hirschauer CDU auf
- Der Omnibusverkehr der Linie 18 soll nicht wie vorgesehen, mit einem Zwischenstopp über den Busbahnhof am Eugen-Bolz-Platz in Rottenburg „geschleift“ werden. Um die verlängerten Fahrtzeiten einzukürzen, müssen zumindest jeder zweite Bus sowie alle Verstärkerbusse direkt und ohne Zwischenhalt in Rottenburg über die B 28 neu geführt werden.
- Die Naldo-Wabengrenze für den Omnibusverkehr Linie 18 muss entfallen. Die Ticket-Preise im Stadtverkehr Tübingen müssen auch bei der Umleitung über Rottenburg Bestand haben.
- Die Schaltzeiten der Ampelanlage der B 28 neu in Bühl müssen deutlich zugunsten der B 28 neu verlängert werden, damit der schon heute vorhandene Rückstau auf der B 28 so weit wie möglich reduziert wird.
- Die Schaltzeiten der Ampelanlagen B 28 Ortsdurchfahrt Rottenburg müssen an den Kreuzungen Schuhstraße und Siebenlindenstraße optimiert werden, damit es keinen Rückstau auf der B 28 gibt.
- Die Schließzeiten der Schranken für die Ammertalbahn in Unterjesingen müssen reduziert werden. Bei einem 15-Minuten-Takt betragen die Schließzeiten 38 Minuten pro Stunde. Bereits heute, ohne zusätzlichen Umleitungsverkehr, gibt es in beide Fahrtrichtungen Rückstau, der teilweise auch den Verkehrsfluss auf der B 296 Tübingen/Herrenberg behindert.
- Damit Fahrradverkehr nicht nur über die alte Hirschauer Straße erfolgt, muss die Querung über das Hirschauer Stauwehr ertüchtigt und ausgebaut werden. Das auch deshalb, weil die alte Hirschauer Straße/Rappenberghalde wegen der maroden Alleenbrücke als LKW-Zufahrt dient und über diese Straße während der Bauzeit auch Rettungsdienste nach Hirschau fahren müssen.
- Der südlich des Neckars entlang des Tübinger Freibads gelegene Fahrradweg muss auch während der Bauarbeiten uneingeschränkt nutzbar bleiben.
- Es darf zu keinen Unterbrechungen der Bauzeiten, zum Beispiel wegen Laichzeiten der Fische, kommen. Priorität hat die schnellstmögliche Wiederherstellung der Brücke.
