Brand in Tübingen: Darum war es für die Feuerwehr schwierig, das Feuer am Österberg zu löschen

Drei Löschfahrzeuge fuhren von unten über die Hundskapfklinge zur Brandstelle. Zwei weitere Fahrzeuge löschten den Brand von oben über die Schwabstraße.
Miri Watson- Am Österberg brannten am Samstagnachmittag 250 Quadratmeter Gebüsch und Wald.
- Die Feuerwehr löschte den Brand rasch – Alarm um 16.22 Uhr, Kontrolle um 17.17 Uhr.
- Schwieriges, steiles Gelände: Zugänge führten durch Gärten und hohes Gestrüpp.
- 50 Kräfte im Einsatz, Angriff von oben über die Schwabstraße und unten über die Hundskapfklinge.
- Ursache unklar. Hydranten lieferten Wasser, Nachlöscharbeiten folgten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Weniger als eine Stunde brauchte die Tübinger Feuerwehr, um den Brand in den Griff zu kriegen: Um 16.22 Uhr kam der Alarm, dass ein Wald- und Buschstück am Österberg zwischen Schwabstraße und Hundskapfklinge brannte; bereits um 17.17 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle.
„250 Quadratmeter Wald und Gebüsch brannten“, sagte Einsatzleiter Peter Eisele unserer Redaktion am Samstagnachmittag vor Ort. Neben Eisele waren auch Einsatzleiter Bernd Flur und der Kommandant Oliver Zwölfer im Einsatz. „Das ist ein sehr unwegsames Gelände, sehr steil da oben. Selbst für die Feuerwehr ist das anspruchsvoll.“
Mit 50 Feuerwehrleuten im Einsatz
Mit 50 Leuten war die Feuerwehr im Einsatz: Zwei Löschfahrzeuge mit Feuerwehrfrauen und -männern der Abteilung Stadtmitte fuhren von oben über die Schwabstraße an den Brand heran, drei weitere Löschfahrzeuge mit Feuerwehrleuten der Abteilungen Stadtmitte, Lustnau und Pfrondorf kamen von unten über die Hundskapfklinge.
„Die Zugangsmöglichkeiten zum Gelände sind schwierig“, so Eisele, der hauptamtlicher Sachbereichsleiter für vorbeugenden Brandschutz bei der Abteilung Stadtmitte ist. „Die Zugänge führen alle durch Gärten und durch meterhohes Gestrüpp.“ Die Feuerwehr habe sich aber die Zugänge gebahnt und mit je drei Schläuchen von oben und von unten den Brand gelöscht. Wasser bekamen die Feuerwehrleute über Hydranten unter der Straße. Hinterher wurde noch die Brandstelle gewässert – „das sind die Nachlöscharbeiten“, erklärte Eisele.
Abgesehen von der Feuerwehr waren noch zwei Rettungswägen, zwei Polizeistreifeifen und eine Bereitschaft vom Roten Kreuz vor. Die Brandursache ist bislang unklar. „Es ist gerade schwierig bei der Hitze. Alles ist gerade sehr trocken“, so Eisele. „Da reicht oft schon ein kleiner Funken.“
