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: Der Kreis Tübingen stellt die Jugendhilfe neu auf

Gerade der Allgemeinen Soziale Dienst (ASD) soll aus dem Dauer-Krisenmodus kommen. Der Kreis Tübingen will nun Zuständigkeiten entwirren und mehr Verantwortung bei den Eltern lassen.
Von
Stephan Gokeler
Tübingen
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Das Projekt „Dynamite“ der AWO setzt da an, wo die Jugendhilfe endet: Die 17-jaehrige "Hannah" (re., Name geaendert) lebt in einer Wohngruppe der Arbeiterwohlfahrt (AWO, Foto vom 05.12.2025). Verschlossen, wuetend, unberechenbar: Das ist das Bild, das viele von sogenannten Systemsprengern seit dem gleichnamigen Film von Regisseurin Nora Fingscheidt im Kopf haben. Die Arbeiterwohlfahrt hilft diesen Kindern – ohne Bedingungen zu stellen: Im Fokus steht die "bedingungslose Beziehung". Das Projekt "Dynamite" der AWO setzt da an, wo die Jugendhilfe endet. (Siehe epd-Feature vom 12.01.2026)

Die verwirrende Zuständigkeit in der Jugendhilfe im Kreis will die Verwaltung nun auflösen (Symbolbild aus der Jugendhilfe).

Klaus G. Kohn/epd