Bahnstrecke Rottenburg-Horb
: Keine Züge bis Freitagfrüh

Die Bahn meldet „dringende Instandhaltungsarbeiten“ im Neckartal. Es fahren Ersatzbusse. Bis zum Rottenburger Neckarfest soll die Zugstrecke aber wieder frei sein.
Von
Michael Hahn
Rottenburg/Horb
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SEV nach Horb

Ein Ersatzbus startet am Rottenburger Bahnhof.

Michael Hahn
  • Zugstrecke Rottenburg–Horb seit Montagabend gesperrt wegen „dringender Instandhaltung“.
  • Ersatzbusse fahren, sie brauchen laut Fahrplan 41 statt 21 Minuten.
  • Bis Freitag, 26. Mai, 5 Uhr: Abschluss der Arbeiten geplant – danach wieder durchgehend Züge.
  • Anschluss nach Zürich ab Horb: Fahrgäste sollen frühere Verbindungen wählen.
  • Fahrradmitnahme im Ersatzbus unklar: Bahn verneint, Apps melden „begrenzt möglich“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für viele Bahn-Nutzer war es am Dienstagmorgen eine überraschende Nachricht: Seit Montagabend ist die Zugstrecke zwischen Rottenburg und Horb gesperrt, wegen Bauarbeiten. Es fahren Ersatzbusse, die allerdings doppelt so lange brauchen wie der Zug (laut Fahrplan 41 Minuten statt 21 Minuten). Man kann auch mit den Linienbussen im Neckartal fahren, mit Umstieg in Eyach. Wer also in Horb Anschluss an die Gäubahn in Richtung Zürich braucht, muss unbedingt eine frühere Verbindung nehmen als geplant. Die Züge zwischen Tübingen und Rottenburg pendeln fahrplanmäßig.

Die Arbeiten sollen bis Freitag, 26. Mai, um 5 Uhr abgeschlossen sein. Laut Fahrplan-App fährt frühmorgens noch ein Ersatzbus, danach sollen die Züge wieder durchgehend zwischen Tübingen und Horb verkehren. Der bierseligen Rückreise vom Rottenburger Neckarfest am Wochenende steht also nichts entgegen (ohne Sitzplatzgarantie).

Der Grund für die Sperrung seien „dringende Instandhaltungsarbeiten“, teilte ein Bahnsprecher auf Nachfrage mit. „Hier werden mehrere Arbeiten gebündelt.“ Was (und wo) genau repariert werden muss, darüber bekam diese Zeitung keine Auskunft.

Fahrradmitnahme unklar

In den Ersatzbussen dürfe man keine Fahrräder mitnehmen, schrieb der Pressesprecher, aus Platz- und Sicherheitsgründen. Auf der Bahn-App und auf der Internetseite bwegt.de heißt es allerdings, die Fahrradmitnahme sei in den Ersatzbussen „begrenzt möglich“. In der Praxis ist man vermutlich auf einen wohlwollenden Busfahrer angewiesen, wie sonst auch.