Bahnbohrungen in Derendingen
: Zwei Bautrupps verkürzen die Bauzeit am Gleis in Derendingen

Die Rammbohrungen werden aus zwei Richtungen gemacht. Im Wohngebiet wird nur an zwei bis drei Tagen gebohrt. Anwohner dürfen Ende September ins Hotel.
Von
Sabine Lohr
Tübingen
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Schiene: ARCHIV - 22.09.2025, Niedersachsen, Sorsum: Schienen liegen im Landkreis Hildesheim auf der ICE-Strecke Göttingen - Hannover - Hamburg (Aufnahme mit Drohne). (zu dpa: «Pferde laufen auf Gleise - Bahnverkehr bei Lüneburg gesperrt») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zweigleisig soll die Bahnstrecke zwischen Landratsamt und Steinlachwasen gebaut werden. Dazu macht die Bahn Rammbohrungen für Bodenuntersuchungen. Damit das schneller geht, setzt sie zwei Bautrupps ein.

Julian Stratenschulte/dpa
  • Bahn untersucht den Boden zwischen Landratsamt und Steinlachwasen – zwei Bohrtrupps im Einsatz.
  • Arbeiten im Wohngebiet nur tagsüber von etwa 8 bis 17 Uhr, keine Wochenenden geplant.
  • Wohngebiet: Bohrungen am 28. bis 29. September neben dem Gleis, am 5. bis 7. Oktober im Gleis.
  • Pro Bohrpunkt etwa eine Stunde Lärm, an einem Standort insgesamt eine bis fünf Stunden.
  • Hotelangebot für Anwohner bleibt bis Mittwoch, 30. September, bestehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Bahn hat die Baustelle am Gleis zwischen Landratsamt und Steinlachwasen noch einmal „optimiert“, wie sie schreibt. Zunächst war angekündigt, dass von Montag, 21. September, bis Freitag, 16. Oktober, in einer Wanderbaustelle Rammbohrungen gemacht werden, und zwar von 7 bis 18 Uhr und nachts von 0 bis 5 Uhr. Den Anwohnern wurde angeboten, auf Kosten der Bahn in einem Hotel zu übernachten.

Dann hieß es, im Wohngebiet werde nur tagsüber von 8 bis 17 Uhr gebohrt, vom 28. September bis 2. Oktober und vom 5. bis 9. Oktober. An den Wochenenden sollte nicht gearbeitet werden.

Nur tagsüber wird gebohrt

Jetzt gibt die Bahn bekannt, dass zwei Bohrtrupps eingesetzt werden, die sich aus entgegengesetzten Richtungen, vom Landratsamt und vom Gewerbegebiet kommend, aufeinander zubewegen. „Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass die Arbeiten im Wohngebiet in den Zeiträumen 28. bis 29. September sowie 5. bis 7. Oktober abgeschlossen werden können“, schreibt eine Bahnsprecherin. Die Bodenuntersuchungen im Wohngebiet seien derzeit ausschließlich tagsüber zwischen etwa 8 Uhr und 17 Uhr vorgesehen. Arbeiten an den Wochenenden seien weiterhin nicht geplant.

Am 28. und 29. September wird neben dem Gleis gebohrt, vom 5. bis 7. Oktober im Gleis. Die Bohrungen neben dem Gleis, so die Bahn, haben einen Durchmesser von etwa acht bis zehn Zentimetern. Je nach Lage des Wohnhauses sind zwischen einem und sechs Bohrpunkte in einer Entfernung von etwa zehn bis 150 Metern vorgesehen. Der Lärm an einem einzelnen Standort sei daher zeitlich begrenzt. „Pro Bohrpunkt ist mit einer Geräuschentwicklung von ungefähr einer Stunde zu rechnen, wobei für die einzelnen Arbeitsschritte immer wieder kleine Unterbrechungen notwendig sind.“ Weil die Baustelle wandert Aufgrund des fortschreitenden Charakters der Wanderbaustelle liegt die gesamte Dauer der wahrnehmbaren Lärmbelastung an einem Standort voraussichtlich zwischen einer und maximal fünf Stunden.

Bei den Bohrungen im Gleisbereich sei mit Lärm von ungefähr einer halben Stunde pro Bohrpunkt zu rechnen.

Die Bahnsprecherin schreibt außerdem: „Unser Angebot, zum Schutz vor lärmintensiven Arbeiten auf unsere Kosten in einem Hotel in Wohnortnähe zu übernachten, halten wir aufrecht.“ Da die Bahn Veränderungen im Bauablauf während der Arbeiten nicht ausschließen könne, bestehe das Angebot von Montag, 28., bis Mittwoch, 30. September.