Bahn in Tübingen: Der Tübinger Hauptbahnhof wird saniert

Der Hauptbahnhof Tübigen wird vom kommendenn Frühling an saniert.
Carolin Albers/Archiv- Der Tübinger Hauptbahnhof wird ab März 2026 saniert – die Arbeiten dauern ein Jahr.
- Beide Bahnhofsgebäude und die Gaststätte werden energetisch und baulich modernisiert.
- Der Zustand von 1911 soll weitgehend wiederhergestellt werden – inklusive neuer Eingangstüren.
- Ein Entwurf für ein dunkelrotes Vordach am Haupteingang sorgt für Diskussionen im Gemeinderat.
- Der Betrieb des Bahnhofs bleibt während der Sanierung aufrechterhalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dass der Tübinger Hauptbahnhof saniert werden soll, hat die Bahn schon lange angekündigt. Doch bisher stand das Projekt auf der Warteliste. Eigentlich sollte die Sanierung laufen, während der Europaplatz umgebaut wird, damit es am Europaplatz nicht noch eine Baustelle gibt, wenn dieser fertig ist. Im Nachhinein, so Katrin Korth, Projektleiterin für den Europaplatz, sei das gut gewesen. „Die Sanierung des Hauptbahnhofs hätte die Baustelle Europaplatz so komplex gemacht, dass das gar nicht zu stemmen gewesen wäre“, sagte sie am Donnerstag im Planungsausschuss des Gemeinderats.
Diesem teilte sie mit, dass die Bahn nun bekanntgegeben hat, den Hauptbahnhof von März 2026 an zu sanieren. Beide Bahnhofsgebäude und die Gaststätte sollen energetisch und baulich gerichtet werden. Dabei soll der Bauzustand von 1911 wiederhergestellt werden.
Vorschlag für Eingang erschreckt
Da bedauert Korth, denn als der Hauptbahnhof 1860 gebaut wurde, hatte er an der Frontseite offene Arkaden. Korth hätte diese gerne wieder gehabt, mit einer Verglasung. Nun soll es aber bei den Fenstern bleiben, die 1911 eingebaut wurden. Für den Zustand von 1860 will sich Korth aber nicht einsetzen. „Ich bin sehr froh, dass das Gebäude überhaupt saniert wird.“
Erschreckt hat das Gremium aber ein Bild: Korth zeigte einen ersten Entwurf. Auf diesem war vor dem Haupteingang ein dunkelrotes Vordach mit Stützen, eine Art Windfang zu sehen, das es 1911 mit Sicherheit nicht gab. Darüber möchte die Planerin mit der Bahn sprechen.
Was es 1911 auch nicht gab, aber gemacht werden muss, sind Eingangtüren, die sich automatisch öffnen. Die bisherigen Schwingtüren, die vor allem für Rollstuhlfahrer, Reisende mit viel Gepäck und Kinderwagen lästig sind, wird es so nicht mehr geben. Ob die Bahn die alten Türen mit einer elektronischen Steuerung ausrüstet oder neue einbaut, ist bisher nicht bekannt.
Die Sanierung soll ein Jahr dauern. Das Bahnhofsgebäude bleibt während der Sanierung in Betrieb.