Bahn
: Ausfälle und Ersatzverkehr durch Bauarbeiten an der Neckar-Alb-Bahn ab August

Die Deutsche Bahn hat erste Informationen zu den bereits angekündigten Einschränkungen auf der Neckar-Alb-Bahn von August bis September bekannt gegeben.
Von
ST
Region

Symbolbild: Volker Rekittke

Nicht gesetzt

Die Deutsche Bahn hat am Dienstagmittag erste Details zu den geplanten Bahnbauarbeiten rund um Metzingen bekannt gegeben. Auch wenn die „Detailplanungen [...] derzeit noch nicht final abgeschlossen“ sind, werden Pendler und Zugreisende bereits jetzt informiert. Diverse Bauarbeiten bei Kirchentellinsfurt, Arbeiten am Bahnhof Metzingen sowie für die Regional-Stadtbahn Neckar-Alb haben ab August erhebliche Auswirkungen auf die Zugverbindungen zwischen Tübingen und Stuttgart. So wird es bei den Zügen der DB Regio Linie IRE 6a und RB 63, IRE 6 sowie den Verbidnungen MEX 12, MEX 18 der SWEG Bahn Stuttgart zu Einschränkungen kommen.

  • Von Freitag, 4. August (ab 22 Uhr), bis Mittwoch, 23. August, müssen Zugreisende mit Zugausfällen und Ersatzverkehr mit Bussen auf der DB Regio Linie RB 63 Bad Urach - Metzingen - Tübingen sowie auf den SWEG Bahn Stuttgart Linien MEX 12 und MEX 18: Nürtingen - Tübingen rechnen.
  • Zudem wird es von Donnerstag, 24. August, bis Dienstag, 5. September, zu Zugausfällen und Ersatzverkehr mit Bussen auf der DB Regio Linie RB 63 Metzingen - Tübingen und auf den SWEG Bahn Stuttgart Linien MEX 12 und MEX 18 Reutlingen - Tübingen kommen.
  • Die Züge der Linie IRE 6a/6 zwischen Stuttgart und Tübingen bis 8. September aus.
  • Gleichzeitig kommt es im Juli zwischen Stuttgart und Tübingen an unterschiedlichen Tagen zu Fahrplanänderungen, vor allem in den Abend- und Nachtstunden.

Die veränderten Fahrzeiten können auf bahn.de und im DB Navigator abgerufen werden.

Zusatzzüge zwischen Tübingen und Entringen

Auch zwischen Tübingen und Entringen wird sich in den kommenden Wochen einiges verändern. Nachdem sich der Betrieb im Halbstundentakt auf der Ammertalbahn stabilisiert hat, wird ab dem 10. Juli bis zum 28. Juli ein Testbetrieb mit zusätzlichen Fahrten zwischen Entringen und Tübingen durchgeführt. Insgesamt werden somit im Abschnitt Tübingen - Entringen von Montag bis Freitag drei Züge pro Stunde und Richtung angeboten.

  • Die zusätzliche Zugeinheit, die bisher schon den Schülerzug am Morgen und am Mittag bedient, wird von 5 Uhr bis 21 Uhr im Einsatz sein.
  • Die Züge im Halbstundentakt verkehren unverändert zur Minute 16 und 46 ab Tübingen und zur Minute 18 und 48 ab Herrenberg.
  • Der erste Zusatzzug startet um 5.00 Uhr in Tübingen nach Altingen, um mit Abfahrt Altingen um 5.27 Uhr eine bessere Anbindung am frühen Morgen, insbesondere für die Mitarbeiter der Unikliniken anzubieten.
  • Der zweite Zusatzzug kommt um 6.29 Uhr in Tübingen an, fährt beschleunigt nach Entringen zurück und führt eine Zwischenfahrt ab 6.53 Uhr von Entringen nach Pfäffingen aus, um dort für die Schüler einen sicheren und entspannten Übergang zur Busanbindung an die weiterführenden Schulen in Rottenburg zu gewährleisten.
  • Im Anschluss fahren die Zusatzzüge abhängig von den Fahrgastströmen als viertelstündliche Zwischenlage. Morgens von Entringen um 7.14 Uhr, 08:14 Uhr und 9.14 Uhr stündlich mit allen Halten nach Tübingen. Von Tübingen verkehren die Züge um 7.52 Uhr und 8.52 Uhr mit allen Halten nach Entringen.
  • Danach wechseln die Zusatzzüge in eine andere Taktlage und verkehren von Entringen zur Minute 22 stündlich ab 10.22 Uhr bis 21.22 Uhr und ab Tübingen zur vollen Stunde ab 10 Uhr bis 21 Uhr von Gleis 13 mit allen Halten bis Entringen.

Die Züge im Halbstundentakt verkehren unverändert. Der Zweckverband hat angekündigt während des Probezeitraums Koordinatoren im Ammertal und im Stellwerk einzusetzen. Der Probebetriebwird zudem überwacht und in der Hauptverkehrszeit sollen Busse für Notfälle bereits stehen.